Ex­pe­dia-Toch­ter Tri­va­go plant IPO

Finanz und Wirtschaft - - KONSUM -

Die Ho­tel-Such­ma­schi­ne Tri­va­go strebt an die New Yor­ker Bör­se Nas­daq. Ei­nen ent­spre­chen­den An­trag reich­te das Un­ter­neh­men am Mon­tag bei den USAuf­sichts­be­hör­den ein. Das Vo­lu­men des Bör­sen­gangs (IPO, Initi­al Pu­blic Of­fe­ring) be­zif­fer­te Tri­va­go auf bis zu 400 Mio. $. Es han­delt sich bei die­sem Wert um ei­ne Platz­hal­ter­sum­me, auf de­ren Ba­sis die Ge­büh­ren be­rech­net wer­den. Das Vo­lu­men des Bör­sen­gangs könn­te sich noch än­dern. Der Mehr­heits­eig­ner, der ame­ri­ka­ni­sche On­line-Rei­se­an­bie­ter Ex­pe­dia (vgl. Chart) wol­le kei­ne An­teils­schei­ne plat­zie­ren, hiess es.

Ex­pe­dia hat­te vor vier Jah­ren 62% an Tri­va­go ge­kauft und 477 Mio. € ge­zahlt. Die 2005 in Deutsch­land ge­grün­de­te Ge­sell­schaft gilt als ei­nes der er­folg­reichs­ten deut­schen In­ter­net-Start-ups. Nut­zer kön­nen mit Hil­fe der Such­ma­schi­ne die bes­ten An­ge­bo­te in On­li­neBu­chungspor­ta­len fin­den. Die Grün­der von Tri­va­go hal­ten knapp ein Vier­tel der An­tei­le. Sie ha­ben nun die Ge­le­gen­heit zum ( Teil-)Aus­stieg. (Reuters)

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