AMS und U-Blox spie­len mit

Finanz und Wirtschaft - - TECHNOLOGIE -

Hie­si­ge Chip­ge­sell­schaf­ten pro­du­zie­ren kei­ne Lo­gik- oder Gra­fik­chips, aber sie ge­hö­ren zu den Spe­zia­lis­ten, de­ren Pro­duk­te von nam­haf­ten Kon­zer­nen welt­weit ge­fragt sind. In ei­nem tun sie es den Gros­sen der Bran­che gleich: AMS und U-Blox be­tei­li­gen sich an der M&A-Wel­le im Sek­tor.

Der ös­ter­rei­chi­sche Chip­her­stel­ler AMS hat ge­ra­de Hep­t­a­gon über­nom­men, ei­nen Spe­zia­lis­ten für op­ti­sche Sen­so­ren. Der Zu­kauf, der den ös­ter­rei­chi­schen Chip­her­stel­ler, des­sen Pa­pie­re an der Schwei­zer Bör­se ko­tiert sind, bis zu 855 Mio. $ kos­tet, soll sich im nächs­ten Jahr schon aus­zah­len. Ei­ne der Spe­zia­li­tä­ten von Hep­t­a­gon: das Bün­deln von mög­lichst vie­len Sen­so­ren auf en­gem Raum. «Da­hin geht der Trend», er­klärt AMS-Chef Alex­an­der Ever­ke. Gröss­ter Kun­de von Hep­t­a­gon wie von AMS ist App­le.

Be­schei­de­ner geht es U-Blox an. Die Ge­sell­schaft mit Sitz in Thal­wil bei Zü­rich stellt auch kei­ne Chips her, son­dern ent­wi­ckelt Chip­mo­du­le, die von Drit­ten ge­fer­tigt wer­den. In der Ver­gan­gen­heit hat die Ge­sell­schaft vor al­lem klei­ne­re Un­ter­neh­men ge­schluckt und sich so ge­zielt in Tech­no­lo­gie­fel­dern ge­stärkt. Nach aus­sen wirkt es mo­men­tan ru­hig. «Der­zeit wer­den ho­he Prei­se für in­ter­es­san­te Kan­di­da­ten ver­langt», er­klärt U-Blox-CEO Tho­mas Sei­ler. Man schaue al­ler­dings lau­fend, wel­che Tech­no­lo­gi­en durch Zu­käu­fe noch be­schleu­nigt wer­den könn­ten. Und das über al­le drei Ge­schäfts­fel­der von U-Blox.

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