Hüg­li warnt vor Rück­gang

Finanz und Wirtschaft - - UNTERNEHMEN - ML

Ei­ne Re­duk­ti­on der Ge­schäfts­pro­gno­sen hat die Ak­ti­en von Hüg­li be­las­tet. Bis am frü­hen Nach­mit­tag ver­lo­ren die Ti­tel am Frei­tag mehr als 3%. Der Nah­rungs­mit­tel­her­stel­ler er­war­tet 2016 ei­nen or­ga­ni­schen Um­satz­rück­gang von 2%. Nach neun Mo­na­ten be­trug das Mi­nus 1,6%. Be­reits im Au­gust hat­te Hüg­li die Er­war­tun­gen für das lau­fen­de Jahr kor­ri­gie­ren müs­sen. Das «schwie­ri­ge Markt­um­feld in Eu­ro­pa» be­las­tet den Her­stel­ler von Sup­pen, Sau­cen und Fer­tig­pro­duk­ten.

Ent­täu­schend ent­wi­ckelt sich das Ge­schäft mit ei­ge­nen Mar­ken, das in den ers­ten neun Mo­na­ten ein Um­satz­mi­nus von 10% ver­buch­te. Hier spürt das Un­ter­neh­men auch ei­nen «stark er­höh­ten Wett­be­werbs­druck». Ei­ne zu­sätz­li­che Be- las­tung ist das schwa­che Pfund, das den Er­trag aus Gross­bri­tan­ni­en schmä­lert. Dank der Über­nah­me ei­ner Mehr­heits­be­tei­li­gung an der nie­der­län­di­schen Bresc wird der Um­satz 2016 den­noch leicht über dem Vor­jah­res­wert lie­gen.

Die schwa­che Um­satz­ent­wick­lung senkt auch die Pro­fi­ta­bi­li­tät. 2016 er­war­tet Hüg­li ei­ne Ebit-Mar­ge von 7% (bis­her 8%). Im Vor­jahr wur­den noch 8,1% Ren­di­te er­zielt. Die Ge­sell­schaft hält aber am stra­te­gi­schen Ziel ei­ner Ebit-Mar­ge von 8 bis 9% fest. Dar­um wur­den Wachs­tums­in­itia­ti­ven ein­ge­lei­tet, Spar­mass­nah­men wer­den ge­prüft. De­tail­lier­te Um­satz­zah­len wer­den am 31. Ja­nu­ar pu­bli­ziert. Dann gibt Hüg­li auch In­di­ka­tio­nen zum Ge­schäfts­re­sul­tat 2016 be­kannt.

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