Opec-Ei­ni­gung bleibt un­si­cher

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - BSC

Luft­han­sa lei­det im­mer noch un­ter Streiks. En­gie will mehr spa­ren.

ben zwi­schen­zei­tig fast 14% nach. Un­ter Druck ka­men auch Uni­Credit (1.94 €, –1,5%) und Ban­ca Po­pu­la­re Emi­lia (3.74 €, –1,5%).

In San­tia­go de Chi­le wur­de am Mon­tag und Di­ens­tag über neue Ka­pi­tal­vor­schrif­ten für Ban­ken welt­weit be­ra­ten. Das neue «Ba­sel IV»-Re­gel­werk könn­te be­son­ders für gros­se In­sti­tu­te wie die Deut­sche Bank (14.66 €, –1,3%) be­deu­ten­de Aus­wir­kun­gen ha­ben.

Vor den für Mitt­woch ge­plan­ten Opec-Be­ra­tun­gen wach­sen Zwei­fel, ob die an­ge­peil­te Ver­ein­ba­rung zur Kap­pung der Öl­pro­duk­ti­on tat­säch­lich zu­stan­de kommt. Am Mon­tag konn­ten sich Ex­per­ten in ei­nem vor­be­rei­ten­den Tref­fen of­fen­bar nicht an­nä­hern. Die­se Un­si­cher­hei­ten lies­sen Öl­wer­te Ter­rain preis­ge­ben. BP (442,6 p, –2,5%), Eni (12.66 €, –0,9%) und Roy­al Dutch Shell (23.03 €, –2,6%) büss­ten ein.

Zu­rück­ge­blie­ben sind nach den Avan­cen in der Vor­wo­che auch di­ver­se in Lon­don ko­tier­te Roh­stoff­ti­tel. Rio Tin­to (3067 p, –1,2%), An­to­fa­gasta (700 p, –3,7%) und Ang­lo Ame­ri­can –3,1%) schlos­sen tie­fer.

Das Au­to­mo­bil­seg­ment war we­nig ge­fragt. Volks­wa­gen (122.60 €, –2%) fer­tigt künf­tig in Al­ge­ri­en. Das Ge­schäft läuft mit dem Ge­mein­schafts­un­ter­neh­men So­vac und be­zieht sich auf aus­ge­wähl­te Kon­zern­mo­del­le wie den VW Golf, Seat Ibi­za und Sko­da Oc­ta­via. Daim­ler (139.10 €, –1,8%) will sein er­folg­rei­ches Lkw-Mo­dell Ac­tros in Zu­kunft auch in Chi­na bau­en. Bei­de Kon­zer­ne pla­nen zu­dem ge­mein­sam mit BMW (81.20 €, –1,9%) und Ford Mo­tor Com­pa­nys ein Jo­int Ven­ture für ein ul­tra­schnel­les Hoch­leis­tungs­la­de­netz an wich­ti­gen Ver­kehrs­ach­sen in Eu­ro­pa.

En­gie (11.63 €, +0,7%) möch­te noch mehr spa­ren und den Des­in­ves­ti­ti­ons­plan frü­her als ge­plant ab­schlies­sen. CEO Isa­bel­le Ko­cher mein­te in ei­nem In­ter­view, dass der fran­zö­si­sche Ver­sor­ger mehr Raum für Ein­spa­run­gen se­he und die De­ves­ti­tio­nen über 15 Mrd. € vor En­de 2018 voll­zo­gen wer­den sol­len. Das er­laubt al­len­falls hö­he­re Rück­füh­run­gen an die Ak­tio­nä­re. An­le­ger re­agier­ten ver­hal­ten po­si­tiv auf die Nach­rich­ten.

We­gen der po­si­ti­ven Ver­brau­cher­stim­mung hofft die Deut­sche Post (29.28 €, –0,1%) ein er­folg­rei­ches Weih­nachts­ge­schäft. Das Un­ter­neh­men er­war­tet rund 10% mehr Sen­dun­gen. Die fran­zö­si­sche Clea­ring-Spar­te der Lon­don Stock Ex­ch­an­ge (2776 p, –2,4%) könn­te Ziel ei­nes Bie­ter­wett­streits wer­den. Meh­re­re Bör­sen­be­trei­ber sind in­ter­es­siert. (1204,5 p,

Nach dem Thanks­gi­vin­gWo­che­n­en­de in den USA öff­ne­ten die asia­ti­schen Ak­ti­en­märk­te in ge­dämpf­tem Mo­dus. Der ja­pa­ni­sche Nik­kei 225 schloss am Di­ens­tag bei 18 307 Punk­ten, 0,4% tie­fer als am Frei­tag. Ei­nen leich­ten An­stieg ver­zeich­ne­ten hin­ge­gen der Hong­kon­ger Hang Seng (22 753 am Di­ens­tag, +0,1% seit Frei­tag) und der ko­rea­ni­sche Ko­s­pi (1978, +0,2%). Der Tai­wan Stock Ex­ch­an­ge Weigh­ted In­dex rück­te 0,4% auf 9 192 vor, der Shang­hai Com­po­si­te In­dex 0,6% auf 3 283.

Die meis­ten asia­ti­schen Wäh­run­gen ha­ben seit dem Wal­sieg von Do­nald Trump ge­gen­über dem Dol­lar Wert ver­lo­ren. In Ja­pan stütz­te die Ab­wer­tung die Ak­ti­en­kur­se. Meh­re­re Ana­lys­ten re­vi­dier­ten den Aus­blick für ja­pa­ni­sche Ak­ti­en nach oben. Die In­ves­to­ren ge­hen von ei­ner an­hal­ten­den Dol­lar­stär­ke re­spek­ti­ve Yen­schwä­che aus, wo­durch ja­pa­ni­sche Un­ter-

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