Glos­sar

Finanz und Wirtschaft - - SERIE: DAS 1X1 DER BEWERTUNG -

Das Kurs-Buch­wert-Ver­hält­nis (KBV) er­rech­net sich, in­dem man den Ak­ti­en­kurs durch den Buch­wert je Ak­tie di­vi­diert. Der Buch­wert ent­spricht in die­sem Zu­sam­men­hang dem Ei­gen­ka­pi­tal, al­so dem Teil des Ka­pi­tals, das dem Ak­tio­när zu­steht. Es um­fasst vor al­lem das Ak­ti­en­ka­pi­tal plus Re­ser­ven. Di­vi­diert man den Wert durch die An­zahl der am Markt er­hält­li­chen Ti­tel, er­gibt sich der Buch­wert je Ak­tie. Wie beim Kurs-Ge­winn-Ver­hält­nis und beim EV/Ebit­da wird auch beim KBV zwi­schen der ge­wöhn­li­chen und der rol­lie­ren­den Kenn­zahl un­ter­schie­den. Beim ge­wöhn­li­chen KBV wird der Ak­ti­en­kurs durch den Buch­wert ei­nes be­stimm­ten Zei­t­raums ge­teilt. Da­mit las­sen sich je­doch kei­ne his­to­ri­schen Ver­glei­che zie­hen. In sol­chen Fäl­len kommt das rol­lie­ren­de KBV zum Zug. Beim rol­lie­ren­den KBV wird der Buch­wert der letz­ten (his­to­ri­sches KBV) oder der künf­ti­gen zwölf Mo­na­te als Di­vi­sor ge­nom­men.

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