Ak­ti­en­er­trag er­klärt

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

Lang­fris­tig ent­spricht der Ak­ti­en­er­trag der Di­vi­den­den­ren­di­te und dem Ge­winn­wachs­tum je Ak­tie. Letz­te­res lässt sich wei­ter auf­schlüs­seln in die drei Kom­po­nen­ten Um­satz­zu­wachs, Ve­rän­de­rung der Ge­winn­mar­ge und Ge­winn­ver­dich­tung durch Bi­lanz­ver­kür­zung.

Kurz­fris­tig schwan­ken die Märk­te in­des stär­ker als die Fun­da­men­tal­da­ten. Der Grund ist die wech­sel­haf­te Stim­mung der In­ves­to­ren, die sich in der Be­wer­tung spie­gelt. Letz­te­re lässt wie­der­um Rück­schlüs­se auf die Er­war­tungs­hal­tung zu: Je teu­rer ei­ne An­la­ge, des­to hö­her sind die Wachs­tums­er­war­tun­gen.

Stei­gen die Kur­se schnel­ler als die Ge­win­ne, dann baut sich ei­ne Er­war­tungs­prä­mie auf – und um­ge­kehrt. Aus qua­li­ta­ti­ver Sicht ist die­se Prä­mie dem ope­ra­tiv ab­ge­stütz­ten Per­for­man­ce­bei­trag un­ter­zu­ord­nen. Auch die Ge­winn­ver­dich­tung ist qua­li­ta­tiv min­der­wer­tig, weil sich die Bi­lanz nicht be­lie­big ver­kür­zen lässt.

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