Me­ga­deal der Bör­sen wa­ckelt

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - BSC

In­te­sa San­pao­lo über­nimmt Ge­ne­ra­li nicht. Volks­wa­gen legt Ge­winn vor.

es­siert ist. Die­se Nach­richt drück­te die Ti­tel des Ver­si­che­rers am Mon­tag 4,1% auf 13.52 €. Die In­te­sa-Ak­ti­en avan­cier­ten da­ge­gen deut­li­che 6% auf 2.20 €.

Volks­wa­gen ( Vz 139.70 €, –1,1%) hat den Die­selskan­dal schnel­ler als ge­dacht ver­daut. Ein Be­triebs­ge­winn von 7,1 Mrd. € mach­te die Ti­tel am Di­ens­tag für ei­ni­ge Zeit bei An­le­gern be­liebt. 2015 hat­ten ho­he Rück­stel­lun­gen für die Au­f­ar­bei­tung der Ab­gas­ma­ni­pu­la­ti­on dem Kon­zern noch den höchs­ten Ver­lust in der fast acht­zig­jäh­ri­gen Fir­men­ge­schich­te ein­ge­brockt. Auch 2016 muss­te Volks­wa­gen Geld auf die Sei­te le­gen, es war je­doch mit 6,4 Mrd. € deut­lich we­ni­ger als im Vor­jahr.

Der bri­ti­sche Au­to- und Flug­zeug­zu­lie­fe­rer Meg­gitt (470,5 p, +14%) über­zeug­te mit ei­nem 13% hö­he­ren Ge­winn im ver­gan­ge­nen Jahr so­wie ei­ner er­höh­ten Di­vi­den­de. Die Er­war­tun­gen in Sa­chen Jah­res­zah­len über­trof­fen hat auch die In­dus­trie­grup­pe GKN (359,9 p, +3,8%). Das Un­ter­neh­men gab zu­dem ei­nen po­si­ti­ven Aus- blick für den Flug­zeug- und den Au­to­markt im Ge­schäfts­jahr 2017.

Fer­ro­vi­al (17.91 €, +5,6%) leg­ten trotz ge­rin­ge­rem Ge­winn 2016 zu. Über­zeu­gend wirk­te be­son­ders der hö­he­re Auf­trags­ein­gang des spa­ni­schen Bau­kon­zerns.

We­nig er­freut zeig­ten sich An­le­ger von den schwa­chen Jah­res­zah­len der Pos­tNL (4.12 €, –6,2%). Tie­fe­re Mar­gen im Vor­jahr be­las­te­ten die Pa­pie­re der bri­ti­schen Preis­ver­gleichs­web­site Mo­ney­super­mar­ket (329,7 p, –3,1%).

Zu den gros­sen Ver­lie­rern zähl­ten auch die Ti­tel des bri­ti­schen Ver­si­che­rers Di­rect Li­ne In­suran­ce (343,5 p, –6,3%). Der Kon­zern warn­te vor Ein­schnit­ten im Ge­winn des Ge­schäfts­jah­res 2017.

Der vor ei­ner mög­li­chen Über­nah­me ste­hen­de Ge­ne­ri­ka­her­stel­ler Sta­da (57.15 €, –0,6%) gibt den drei Kauf­in­ter­es­sen­ten seit dem Wo­che­n­en­de die Mög­lich­keit, in sei­ne Bü­cher zu schau­en. Al­le po­ten­zi­el­len Bie­ter sol­len den glei­chen In­for­ma­ti­ons­stand er­hal­ten.

Ei­ne Kauf­emp­feh­lung stiess Adi­das (158.40 €, +4,3%) am Mon­tag kräf­tig an. Ana­lys­ten der UBS stuf­ten die Ti­tel von «Neu­tral» auf «Kau­fen» und er­höh­ten das Kurs­ziel von 141 auf 180 € deut­lich. Am Di­ens­tag büss­ten die Va­lo­ren je­doch wie­der leicht ein. Der Sport­ar­ti­kel­her­stel­ler soll mit dem Ver­kauf der Golf­mar­ke Tay­lor­Ma­de wei­ter­hin auf Pro­ble­me stos­sen. Die Ver­lus­te der Mar­ke sei­en weit hö­her als von zahl­rei­chen Bie­tern er­war­tet, was vie­le von ih­nen von der Trans­ak­ti­on ab­ge­schreckt ha­be.

Die asia­ti­schen Ak­ti­en­märk­te wa­ren vor der Re­de von US-Prä­si­dent Do­nald Trump vor dem Kon­gress in der Nacht zum Mitt­woch von der Vor­sicht der An­le­ger ge­prägt. Auch die Un­si­cher­heit be­züg­lich ei­ner mög­li­chen US-Zins­er­hö­hung im März wirk­te sich nach­tei­lig auf die In­ves­ti­ti­ons­be­reit­schaft aus. Fe­dChe­fin Ja­net Yel­len hält am Frei­tag in Chi­ca­go ei­ne Re­de zur Geld­po­li­tik, die nächs­te Zins­sit­zung fin­det Mit­te März statt. Der S&P Asia 50 mit den fünf­zig schwers­ten Ak­ti­en der Bör­sen Hong­kong, Seo­ul, Sin­ga­pur und Tai­wan gab seit Frei­tag 0,3% auf 3942,93 nach. Der Auf­wärts­trend seit dem Jah­res­en­de bleibt je­doch in­takt.

Vor al­lem über dem ja­pa­ni­schen Markt hängt das Da­mokles­schwert ei­nes schwa­chen Dol­lars bzw. eins stär­ke­ren Yens. Ei­ne Yen­auf­wer­tung könn­te die Kurs­ge­win­ne der ver­gan­ge­nen Mo­na­te zu­nich­te­ma­chen. Die Po­si-

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