Zu­ver­sicht bei Eni und En­gie

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - WUE

BT Group be­las­tet Deut­sche Te­le­kom. Bay­er ver­kauft 10,9% an Co­ve­s­tro.

gewinn stär­ker an­ge­zo­gen hat als er­war­tet. Nach ei­nem Re­kord­ver­lust im Vor­jahr ist Klöck­ner & Co. (11.54 €, –4,1%) 2016 zu­rück in schwar­zen Zah­len und will wie­der ei­ne Di­vi­den­de zah­len.

Rhein­me­tall (74.50 €, +5,6%) hat über­zeugt. Der Rüs­tungs­kon­zern hat ge­mäss vor­läu­fi­gen Zah­len den ope­ra­ti­ven Gewinn 23% auf 353 Mio. € ge­stei­gert. Beim an­ge­schla­ge­nen Flug­zeug­bau­zu­lie­fe­rer Cob­ham (128 p, +6,7%) soll ei­ne Ka­pi­tal­er­hö­hung von 500 Mio. £ hel­fen, das Un­ter­neh­men nach ei­nem Vor­steu­er­ver­lust von 847,9 Mio. £ zu sta­bi­li­sie­ren.

Ein Br­ex­it-be­ding­ter Ab­schrei­ber auf dem Ak­ti­en­pa­ket an BT Group (333p, –1%) liess den Jah­res­ge­winn der Deut­schen Te­le­kom (16.17 €, –1,6%) 18% auf 2,7 Mrd. € ein­bre­chen. Die zu­ver­sicht­li­che Pro­gno­se für das lau­fen­de Jahr stütz­te En­gie (12.80 €, +14%). 2016 hat der Ver­sor­ger den Ver­lust von 4,6 auf 0,4 Mio. € re­du­ziert.

Un­ter den Er­war­tun­gen ge­blie­ben ist AB InBev (102.35 €, –0,5%) mit ei­nem Ge­winn­ein­bruch von 85% auf 1,2 Mrd. €. Ho­he Ab­schrei­bun­gen und Fi­nan­zie­rungs­kos­ten für die Mil­li­ar­den­über­nah­me von SABMil­ler ha­ben den Bier­brau­er eben­so be­las­tet wie die Ab­satz­schwä­che in Bra­si­li­en. Der Wer­be­kon­zern WPP (1759 p, –7,4%) gibt sich sehr skep­tisch über den Ge­schäfts­gang 2017.

Beim De­tail­händ­ler Ahold Del­hai­ze (20.50 €, +1,4%) ist der Gewinn nach der Fu­si­on im letz­ten Jahr 2,5% auf 830 Mio. € ge­sun­ken. Der Lu­xus­be­klei­der Mon­cler (19.11 €, +8%) hat da­ge­gen mit ei­nem Ge­winn­plus von 16,7% auf 196 Mio. € über­zeugt. Am Markt nicht gut an­ge­kom­men ist, dass Za­lan­do (35.78 €, –5,3%) 2017 zu­las­ten der Pro­fi­ta­bi­li­tät mehr Um­satz er­zie­len will.

Co­ve­s­tro fie­len 3,7% auf 67.75 €, nach­dem der Mut­ter­kon­zern Bay­er ei­nen 10,9%-An­teil an der Kunst­stoff­toch­ter für 1,5 Mrd. € bei in­sti­tu­tio­nel­len In­ves­to­ren plat­ziert hat. Bay­er fi­nan­ziert da­mit ei­nen Teil der 60 Mrd. € schwe­ren Über­nah­me von Monsan­to. CRH (33.44 €, +6,4%) über­zeug­te mit ei­nem Vor­steu­er­ge­winn­plus von 69% auf 1,7 Mrd. €. Der Bau­ma­te­ri­al­her­stel­ler sieht sich für Trumps In­fra­struk­tur­in­ves­ti­tio­nen gut po­si­tio­niert.

LSE (3116 p, –1,8%) ver­sucht die An­le­ger mit ei­ner Di­vi­den­den­er­hö­hung von 20% zu be­sänf­ti­gen. An­fang Wo­che muss­te sie be­kannt ge­ben, dass die ge­plan­te Fu­si­on mit der Deut­schen Bör­se (80.03 €, –4,7%) we­gen zu­sätz­li­cher EU-Wett­be­werbs­auf­la­gen schei­tern könn­te.

Die mög­li­che Aus­sicht auf ei­ne Zins­er­hö­hung in den USA be­rei­tet den asia­ti­schen Bör­sen Sor­ge. Un­ge­wiss­heit herrscht zu­dem dar­über, wie sich hö­he­re Zin­sen auf den chi­ne­si­schen Yuan aus­wir­ken wer­den, der in letz­ter Zeit re­la­tiv sta­bil war. Der Bloom­berg Asia Pa­ci­fic World In­dex büss­te über die Wo­che 1% ein.

In Hong­kong er­lit­ten Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en ei­nen Dämp­fer, da be­fürch­tet wird, stei­gen­de Zin­sen könn­ten den Im­mo­bi­li­en­markt brem­sen. In­fol­ge der Wäh­rungs­an­bin­dung zum US-Dol­lar macht Hong­kongs Qua­si-Na­tio­nal­bank die US-Zins­schrit­te üb­li­cher­wei­se mit. Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en büss­ten durch­schnitt­lich 2,2% ein. Auch das über Er­war­ten star­ke Halb­jah­res­er­geb­nis von Sun Hung Kai (113.00 HK-$ am Freitag, –1,2% im Wo­chen­ver­gleich), mit ei­nem Plus von 57% auf 1,9 Mrd. $, ver­moch­te dem Sek­tor kei­nen po­si­ti­ven Im­puls zu ver­lei­hen. Der chi­ne­si­sche

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.