EZB lässt sich Zeit

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - BANK BONHÔTE

Die Eu­ro­zo­ne wuchs letz­tes Jahr 1,7%, die höchs­te Wirt­schafts­leis­tung der letz­ten fünf Jah­re, und der all­ge­mei­ne Preis­an­stieg über­trifft der­zeit die Vor­ga­ben der Geld­be­hör­de. EZB-Prä­si­dent Ma­rio Draghi hat am Mitt­woch die Auf­ga­be, die Ängs­te über ein Wie­der­er­star­ken der Teue­rung zu dämp­fen, je­doch oh­ne ei­nen Kurs­wech­sel vor­zu­neh­men – aus zwei Grün­den: Der In­fla­ti­ons­schub ist gröss­ten­teils auf vor­über­ge­hen­de Fak­to­ren zu­rück­füh­ren, und die Wah­len in meh­re­ren Län­dern Eu­ro­pas könn­ten den zag­haf­ten Kon­junk­tur­auf­schwung ge­fähr­den.

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