Maas­tricht macht’s vor

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Die eu­ro­päi­sche Kunst- und An­ti­qui­tä­ten­mes­se Te­faf in Maas­tricht, die noch bis 19. März ge­öff­net ist, gilt Samm­lern und Mu­se­ums­ver­tre­tern aus der gan­zen Welt als ei­ne Art Ein­kaufs­mu­se­um auf Zeit. Das ein­zi­ge ver­bin­den­de Merk­mal ih­rer Aus­stel­lungs­stü­cke aus über 5000 Jah­ren Mensch­heits­ge­schich­te von den al­ten Ägyp­tern über Chi­nas Ba­rock bis zu An­dy War­hol ist ih­re kom­pro­miss­lo­se Qua­li­tät, Echt­heit und Sel­ten­heit. Dass ne­ben Mu­se­ums­wer­ken mit Prei­sen über 1 Mio. Fr. auch klei­ne­re Kost­bar­kei­ten deut­lich un­ter 10 000 Fr. zu fin­den sind, nüt­zen in der Re­gel zwar fast nur pro­fes­sio­nel­le Händ­ler und be­son­ders schar­fäu­gi­ge Samm­ler. Mit die­sem man­cher­seits un­er­war­tet brei­ten Preis­spek­trum spielt die Te­faf aber auch ei­ne wich­ti­ge Vor­bild­rol­le für den welt­weit dar­ben­den Kunst­han­del. Die dort ver­sam­mel­te in­ter­na­tio­na­le Händ­le­reli­te zeigt näm­lich, wie man al­te und an­ti­ke Kunst so at­trak­tiv und span­nend in­sze­niert, dass sie auch für jün­ge­re Samm­ler aus­rei­chend cool – und er­schwing­lich – wirkt.

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