Zins­er­hö­hung steht nichts mehr im Weg

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - SAM

Ame­ri­can Air­lines be­för­dert we­ni­ger Pas­sa­gie­re. Ar­beits­markt­be­richt ver­leiht Wall­s­treet Auf­wind.

stellt. Da­bei ge­hen vor­aus­sicht­lich 400 Jobs ver­lo­ren. Ins­ge­samt plant John­son & John­son, welt­weit 3000 Stel­len zu strei­chen. Be­trof­fen ist vor al­lem die Spar­te der me­di­zi­ni­schen Pro­duk­te.

Die Ak­ti­en von Ame­ri­can Air­lines (43.33 $, –5,2%) büss­ten 3,5% ein. Die gröss­te Flug­ge­sell­schaft der Welt hat im Fe­bru­ar 2,5% we­ni­ger Pas­sa­gie­re trans­por­tiert als im glei­chen Mo­nat im Vor­jahr. Zu­dem kün­dig­te Ame­ri­can Air­lines an, neue Zie­le in ih­ren Flug­be­trieb auf­zu­neh­men. Da­bei han­delt es sich vor­nehm­lich um mit­tel­gros­se Städ­te in den USA. Da­mit zieht die Flug­ge­sell­schaft mit ih­rer Kon­kur­ren­tin Uni­ted Con­ti­nen­tal (72.54 $, –1%) gleich, die kürz­lich eben­falls ei­ne Er­wei­te­rung ih­res Stre­cken­net­zes an­ge­kün­digt hat­te.

Zu den gröss­ten Ver­lie­rern im S&P 500 zähl­ten Stap­les (8.49 $, –8,2%) mit ei­nem Ver­lust von 5,2%. Die La­den­ket­te für Bü­ro­be­darf hat im ver­gan­ge­nen Quar­tal 3% we­ni­ger Pa­pe­te­rie­wa­ren ver­kauft als noch im Vor­jahr. Stap­les kämpft schon ei­ne Wei­le mit rück­läu­fi­gen Ver­kaufs­zah­len. Die Lö­sung schien ei­ne Fu­si­on mit der Kon­kur­ren­tin Of­fice De­pot (4.59 $, –4,8%). Der Zu­sam­men­schluss wur­de je­doch von ei­nem Bun­des­rich­ter un­ter­bun­den.

Die US-Wirtschaft hat im Fe­bru­ar 235 000 neue Stel­len ge­schaf­fen. Die­se Zahl liegt deut­lich über den er­war­te­ten 190 000 neu­en Jobs. Die Ar­beits­lo­sen­quo­te ver­harr­te auf 4,7%. Der Ar­beits­markt­be­richt, der wohl auch Aus­wir­kun­gen auf den Zins­ent­scheid des Fed nächs­te Wo­che hat, ver­lieh der Bör­se am Frei­tag Auf­trieb. Der Dow Jo­nes In­dus­tri­al leg­te 0,1% zu. Der S&P 500 und der Nas­daq Com­po­si­te avan­cier­ten 0,2% bzw. 0,3%. Ein Fass der Öl­sor­te WTI wur­de 0,6% tie­fer zu ei­nem Preis von 48.99 $ ge­han­delt.

Für Es­tee Lau­der (82.88 $, –0,1%) ging es mit ei­nem Kurs­ge­winn von 3,5% gleich nach Bör­sen­start ra­sant nach oben. Der Kos­me­tik­kon­zern hat ei­nen De­al mit Ul­ta Be­au­ty (273.77 $, –1,3%) ab­ge­schlos­sen, die künf­tig in ih­ren Fi­lia­len und on­li­ne die Pro­duk­te der Es­tee-Lau­der-Mar­ke «MAC» ver­kau­fen soll. Auch mit Ul­ta zeig­ten sich die An­le­ger zu­frie­den. Das Ge­schäft mit Es­tee Lau­der und über­zeu­gen­de Quar­tals­zah­len be­scher­te den Ak­ti­en ei­nen Ge­winn von 3,6%.

IBM (177.18 $, –1,9%) sorg­te mit ei­ner neu­en Spei­cher­tech­no­lo­gie für Auf­se­hen. Die Va­lo­ren ge­wan­nen 0,9% und wa­ren da­mit Spit­zen­rei­ter im Dow Jo­nes. Wis­sen­schaft­lern des IT-Un­ter­neh­mens ist es ge­lun­gen, ein Bit auf ei­nem ein­zi­gen Atom un­ter­zu­brin­gen. Dies könn­te der ers­te Schritt auf dem Weg zu ul­t­ra­klei­nen Spei­cher­ge­rä­ten sein. Die Tech­nik ist aber noch nicht aus­ge­reift. Der Ver­such glück­te bis an­hin nur un­ter ho­hem Va­ku­um und ex­trem tie­fen Tem­pe­ra­tu­ren.

Für Vi­a­com (44.44 $, +5,5%) ver­lief der Han­del am Frei­tag schwie­rig. Die Ak­ti­en des Me­dien­un­ter­neh­mens büss­ten 1,8% ein. Der Um­satz sank 5,9% im letz­ten Jahr. Grund da­für sind in ers­ter Li­nie Son­der­aus­ga­ben. Aus­ser­dem hat CBS (67.70 $, +0,8%) die ge­wünsch­te Über­nah­me ab­ge­lehnt. Auch die In­ter­net­spar­te macht Vi­a­com Pro­ble­me, da dort die Kon­kur­renz äus­serst stark ist.

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