Hy­po­the­kar­zin­sen zie­hen an

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Das Zins­ni­veau in der Schweiz steigt lang­sam. Die Ren­di­te zehn­jäh­ri­ger Bun­des­an­lei­hen der Eid­ge­nos­sen­schaft liegt nur noch knapp un­ter null. Das wirkt sich auch auf die lang­fris­ti­ge Fi­nan­zie­rung von Wohn­ei­gen­tum aus. Ins­be­son­de­re am lan­gen En­de ha­ben die meis­ten Schwei­zer An­bie­ter die Hy­po­the­kar­zin­sen im März er­neut leicht an­ge­ho­ben.

Pos­tFi­nan­ce und Swiss Li­fe ver­lan­gen je­weils 10 Ba­sis­punk­te (100 Bp = 1 Pro­zent­punkt) mehr für ei­ne zehn­jäh­ri­ge Fes­t­hy­po­thek als noch im Vor­mo­nat (vgl. Ta­bel­le). Auch Ho­me­ga­te und die Glar­ner Kan­to­nal­bank (Hy­po­mat.ch) ha­ben die Sät­ze deut­lich an­ge­ho­ben. Ein­zig Cre­dit Suis­se (CS) und die Hy­po­thekar­bank Lenz­burg ha­ben die Zin­sen auf die Lang­läu­fer ge­senkt. Im Schnitt ver­lan­gen die An­bie­ter wie­der mehr als 1,5% für ei­ne zehn­jäh­ri­ge Fes­t­hy­po­thek.

Auch bei den mitt­le­ren Lauf­zei­ten be­we­gen sich die Zin­sen lang­sam nach oben. Swiss Li­fe ver­langt für ei­ne fünf­jäh­ri­ge Fes­t­hy­po­thek 12 Bp mehr als noch im Fe­bru­ar. Bei den kur­zen Lauf­zei­ten blei­ben die Sät­ze da­ge­gen prak­tisch un­ver­än­dert. Da­mit ist die Dif­fe­renz zwi­schen den Zin­sen auf zwei- und zehn­jäh­ri­ge Im­mo­bi­li­en­kre­di­te auf den höchs­ten Stand seit Fe­bru­ar 2015 ge­stie­gen.

Die für heu­te er­war­te­te Zins­er­hö­hung durch die US-No­ten­bank könn­te das Ni­veau wei­ter stüt­zen. Mit­tel­fris­tig hin­gen die Hy­po­the­kar­zin­sen in der Schweiz ge­mäss CS aber wei­ter­hin von den Ab­si­che­rungs­kos­ten ab, die den Fi­nanz­in­sti­tu­ten in­fol­ge der Ne­ga­tiv­zin­sen ent­ste­hen.

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