Sch­lat­ter ist tritt­fes­ter ge­wor­den

Finanz und Wirtschaft - - INDUSTRIE - AM

Der Her­stel­ler von Schweiss­ma­schi­nen Sch­lat­ter hat schwie­ri­ge Jah­re hin­ter sich. Doch jetzt scheint ei­ne Ba­sis ge­fun­den zu sein, von der aus sich das Un­ter­neh­men wie­der ent­fal­ten kann. Die letz­ten Jah­re wa­ren von um­fang­rei­chen Spar­pro­gram­men ge­prägt, auch we­gen des har­ten Fran­kens, der dem Un­ter­neh­men noch im­mer zu schaf­fen macht.

Doch mit ei­ner 2015 durch­ge­führ­ten Ka­pi­tal­er­hö­hung war die Bi­lanz ins Lot ge­bracht wor­den, und mit der Ent­wick­lung neu­er Ma­schi­nen­ty­pen und dem Aus­bau des Ver­triebs­net­zes scheint der An­schluss an die Kon­kur­renz ge­fun­den zu sein. Wie­der wur­de mit 5,4 Mio. Fr. bzw. 6% des Um­sat­zes ein ho­her Be­trag in die Ent­wick­lung ge­steckt. Die Er­neue­rung des Ma­schi­nen­an­ge­bots dient Sch­lat­ter denn auch als Be­grün­dung für den Tur­naround im Er­geb­nis. Dank ei­nes 48% hö­he­ren Be­stel­lungs­ein­gangs und ei­nes 9% hö­he­ren Um­sat­zes ge­lang es, das Be­triebs­er­geb­nis von –5,9 auf +1,1 Mio. Fr. zu dre­hen. Als Rein­ge­winn re­sul­tie­ren 0,5 Mio. Fr. resp. 46 Rp. pro Ak­tie.

Für 2017 ist Sch­lat­ter zu­ver­sicht­lich. Die In­no­va­tio­nen der letz­ten Jah­re und das be­leb­te­re Markt­um­feld gä­ben der Grup­pe Auf­trieb. Trotz an­spruchs­vol­ler Rah­men­be­din­gun­gen sei Sch­lat­ter gut auf­ge­stellt. Der Ge­winn sol­le stei­gen, heisst es im Me­di­en­kom­mu­ni­qué. Die FuW rech­net mit ei­nem Ge­winn um 1,6 Mio. Fr. bzw. 1.50 Fr. pro Ak­tie (KGV 27). Doch lang­fris­tig liegt deut­lich mehr drin, wes­halb an den Ak­ti­en fest­ge­hal­ten wer­den soll­te.

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