Zur Per­son

Finanz und Wirtschaft - - PERT IM INTERVIEW -

Schritt für Schritt hat Jo­hann Ru­pert in den ver­gan­ge­nen Jah­ren den Ri­che­mont-Kon­zern auf- und um­ge­baut. Seit 2008, als die Ta­bak­s­par­te Bri­tish Ame­ri­can To­bac­co (BAT) ab­ge­spal­ten und an die Bör­se ge­bracht wur­de, ist das Gen­fer Un­ter­neh­men vor­nehm­lich ein Uh­ren- und Schmuck­kon­zern. Heu­te fun­giert der sechs­und­sech­zig­jäh­ri­ge süd­afri­ka­ni­sche Mul­ti­mil­li­ar­där bei Ri­che­mont als exe­ku­ti­ver Ver­wal­tungs­rats­prä­si­dent, der dank ei­ner kom­ple­xen Ka­pi­tal­struk­tur mit 9% des Ka­pi­tals die Hälf­te der Stimm­rech­te be­sitzt. Ne­ben Uh­ren und Schmuck pflegt Ru­pert ein wei­te­res Ge­schäft. Er be­treibt in der Nä­he sei­nes Ge­burts­orts Stel­len­bosch ei­ne 150 Hekt­ar gros­se Farm, die jähr­lich 1,2 Mio. Fla­schen Wein pro­du­ziert. Da­mit ver­bin­det ihn ein per­sön­li­cher Schick­sals­schlag. Er hat­te das Wein­gut von sei­nem Bru­der über­nom­men, der 2001 nach ei­nem Au­to­un­fall starb. «Ich woll­te sei­nen Traum zu En­de brin­gen», sag­te Ru­pert zum Ma­ga­zin «For­bes».

Der Un­ter­neh­mer zeich­net sich auch als kri­ti­scher Zeit­ge­nos­se aus. So kri­ti­sier­te Ru­pert vor ei­nem Jahr den süd­afri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten Ja­cob Zu­ma scharf und for­der­te ihn zum Rück­tritt auf – wenn auch er­folg­los. Ru­pert ist mit Gay­nor ver­hei­ra­tet und hat drei Kin­der – zwei Töch­ter und ei­nen Sohn.

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