Ver­schul­dung

Finanz und Wirtschaft - - KONSUM -

«Junk», lau­tet das Fa­zit der Ra­ting­agen­tu­ren. Stan­dard & Poor’s hat das Ra­ting im April 2015 von BB+ auf BB ge­senkt. Schuld dar­an sind aber nicht nur die Gross­über­nah­men für über 5,2 Mrd. Fr. und die da­mit ein­her­ge­hen­de Er­hö­hung der Ver­schul­dung. Duf­ry hat seit Jah­ren ei­ne sport­li­che Fi­nan­zie­rung.

Dem­ent­spre­chend hoch sind die Net­to­schul­den – die Schul­den ab­züg­lich der li­qui­den Mit­tel. Die Net­to­schul­den be­tra­gen 3,75 Mrd. Fr. und ent­spre­chen vier­mal dem Be­triebs­er­geb­nis vor Ab­schrei­bun­gen und Amor­ti­sa­tio­nen (Ebit­da). Duf­ry kommt auf Fak­tor 3,7, da sie den Ebit­da um noch nicht rea­li­sier­te Sy­ner­gieef­fek­te aus der Über­nah­me von World Du­ty Free zum Ebit­da ad­jus­tiert. Die von den kre­dit­ge­ben­den Ban­ken de­fi­nier­te Ober­gren­ze für En­de 2017 liegt bei 3,75.

Ge­stie­gen sind we­gen der hö­he­ren Ver­schul­dung auch die Zins­kos­ten. Sie be­tru­gen im Vor­jahr 243 Mio. Fr. 2016 konn­te Duf­ry mit dem Be­triebs­ge­winn (Ebit) nur ein­mal die Zins­kos­ten de­cken.

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