Kon­zes­sio­nen

Finanz und Wirtschaft - - KONSUM -

Seit Jah­ren stei­gen die Ver­kaufs­kos­ten von Duf­ry ste­tig. 2016 mach­ten sie 29% des Um­sat­zes aus. Fünf Jah­re zu­vor wa­ren es erst 22%. Das drückt auf die Pro­fi­ta­bi­li­tät. Im sel­ben Zei­t­raum sank die Ebit­daMar­ge von 14 auf 12%.

Der Haupt­pos­ten bei den Ver­kaufs­kos­ten sind Kon­zes­si­ons­ge­büh­ren. Sie stei­gen seit Jah­ren. Zum ei­nen ver­lan­gen Flug­ha­fen­be­trei­ber ein hö­he­res Ent­gelt für das Füh­ren von Zoll­frei­ge­schäf­ten. Zum an­de­ren sind die Kos­ten im Zug der Über­nah­me von Nuan­ce und World Du­ty Free ge­stie­gen. Bei­de zah­len hö­he­re Kon­zes­si­ons­ge­büh­ren als Duf­ry, da sie an at­trak­ti­ven Lo­ka­li­tä­ten ver­tre­ten sind. WDF be­treibt Lä­den un­ter an­de­rem am gröss­ten Flug­ha­fen von Eu­ro­pa, in London He­a­throw.

Für die nächs­ten Jah­re rech­net Duf­ry mit ei­nem wei­te­ren An­stieg der Kon­zes­si­ons­ge­büh­ren, wenn auch nicht mehr im Aus­mass der ver­gan­ge­nen Jah­re. Die gros­se Her­aus­for­de­rung wird sein, den ne­ga­ti­ven Ein­fluss auf die Pro­fi­ta­bi­li­tät mög­lichst ge­ring zu hal­ten.

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