Sil­tro­nic

Finanz und Wirtschaft - - TECHNOLOGIE -

Sil­tro­nic pro­du­ziert den Werk­stoff für das di­gi­ta­le Zeit­al­ter: Das Un­ter­neh­men stellt Wa­fer aus Si­li­zi­um her, dar­aus wer­den in Halb­lei­ter­fa­bri­ken in­te­grier­te Schal­tun­gen ge­fer­tigt – die Baustei­ne für Chips. Ent­stan­den ist die Ge­sell­schaft aus der deut­schen Wa­cker Che­mie. Die Mut­ter trennt sich nach und nach von ih­ren An­tei­len. Im März hat Wa­cker die Be­tei­li­gung von 58 auf 31% ab­ge­baut. Wie­der­holt hat­te Wa­cker den Be­tei­li­gungs­ver­kauf an­ge­kün­digt. Mit ei­nem Kurs­plus von 260% in den ver­gan­ge­nen zwölf Mo­na­ten scheint das Ni­veau nun mehr als in­ter­es­sant. Weil die Chip­in­dus­trie welt­weit auf Hoch­tou­ren läuft, brummt es auch bei Sil­tro­nic. Ana­lys­ten der Cre­dit Suis­se se­hen Po­ten­zi­al für Preis­er­hö­hun­gen bei Wa­fer, da­von pro­fi­tiert Sil­tro­nic di­rekt. Für 300-mm-Wa­fer se­hen sie ei­nen Preis­zu­wachs von 20% in die­sem Jahr, noch ein­mal 10% für 2018. Bei 200-mm-Wa­fern kom­me es mög­li­cher­wei­se so­gar zu Eng­päs­sen. Nach dem stei­len An­stieg wer­den die Sil­tro­nic-Pa­pie­re mit ei­nem KGV 2017 von 26 ta­xiert, wahr­lich kein Schnäpp­chen. In­ves­to­ren soll­ten Rück­schlä­ge ab­war­ten.

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