Im­ple­nia ist der Platz­hirsch

Finanz und Wirtschaft - - UNTERNEHMEN -

Der Schwei­zer Markt im Bau­haupt­be­reich ist stark zer­split­tert. We­ni­gen gros­sen Un­ter­neh­men steht ei­ne Viel­zahl von mitt­le­ren und klei­nen ge­gen­über. In der Schweiz ko­tiert ist le­dig­lich der Markt­lea­der Im­ple­nia. Das Un­ter­neh­men rea­li­sier­te 2016 ei­nen Um­satz von gut 3,2 Mrd. Fr. Die Ebit-Mar­ge er­reich­te 3,5%. Im­ple­nia er­wirt­schaf­te­te ei­nen Ge­winn von 64,5 Mio. Fr., ent­spre­chend ei­ner Mar­ge von 2%.

Für das lau­fen­de Jahr ist CEO An­ton Af­fen­tran­ger zu­ver­sicht­lich: «Auf­grund der ins­ge­samt gu­ten Auf­trags­bü­cher ha­ben wir ei­ne gu­te Vi­si­bi­li­tät für das Jahr (und dar­über hin­aus) und sind dar­um für das ge­sam­te 2017 zu­ver­sicht­lich.» In der Tat wies Im­ple­nia per En­de 2016 ei­nen sehr ho­hen Auf­trags­be­stand von 5,2 Mrd. Fr. aus. Der Wert liegt leicht über je­nem des Vor­jah­res und gar 70% hö­her als 2014. In­klu­si­ve die neu er­wor­be­ne Bil­fin­ger Hoch­bau in Deutsch­land soll­te 2017 ein Um­satz von rund 4 Mrd. Fr. mög­lich sein. Da­von er­ar­bei­tet Im­ple­nia et­wa zwei Drit­tel in der Schweiz. Af­fen­tran­ger geht da­von aus, den Ebit 2017 rund 20% auf den Ziel­wert von über 140 Mio. Fr. stei­gern zu kön­nen.

Zu den gros­sen An­bie­tern in der Schweiz ge­hört auf Platz drei der ös­ter­rei­chi­sche Kon­zern Stra­bag, des­sen Ak­ti­en in Wi­en ko­tiert sind. Vom Ge­samt­um­satz von 12,4 Mrd. € stam­men 410 Mio. Fr. aus der Schweiz. Die Mar­gen lie­gen im Rah­men de­rer von Im­ple­nia.

Grös­ser als Stra­bag Schweiz ist das Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men Mar­ti. Es ist ein Kon­glo­me­rat von über acht­zig Toch­ter­un­ter­neh­men. Mar­ti gibt kei­ne Zah­len be­kannt, dürf­te je­doch ei­nen Um­satz von über ei­ner Mil­li­ar­de Fran­ken er­zie­len.

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