Eu­ro­pa/Eu­ro

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - PICTET AS­SET MA­NAGE­MENT M&G IN­VEST­MENTS GAM T. ROWE PRI­CE

Ma­crons Wahl­sieg re­du­ziert die po­li­ti­schen Ri­si­ken und stärkt die Nach­fra­ge nach eu­ro­päi­schen Ak­ti­en. Die stär­ker ge­wor­de­ne Konjunktur wird die Ge­winn­aus­sich­ten be­flü­geln. Nach un­se­ren Schät­zun­gen wer­den die Ge­win­ne der EU-Un­ter­neh­men in den nächs­ten 12 Mo­na­ten ca. 20% stei­gen. Die Ana­lys­ten ge­hen von +12% aus. Zuflüs­se aus dem Aus­land wer­den die Kur­se die­ser at­trak­tiv be­wer­te­ten An­la­gen wei­ter för­dern. Wenn die Zer­split­te­rung des Eu­ro­raums nicht mehr pri­mä­res The­ma ist, kön­nen sich An­le­ger stär­ker auf die Ver­bes­se­rung der fun­da­men­ta­len Da­ten kon­zen­trie­ren. Ak­ti­en der Eu­ro­zo­ne, die der­zeit at­trak­ti­ve Ein­stiegs­kur­se bie­ten, könn­ten be­trächt­li­che Ren­di­ten er­zie­len. Bei den An­lei­hen dürf­ten staat­li­che Emit­ten­ten der Pe­ri­phe­rie wie bei­spiels­wei­se Por­tu­gal pro­fi­tie­ren, da die Angst vor po­li­ti­scher In­sta­bi­li­tät zu­rück­geht. An­le­ger kön­nen sich wie­der stär­ker den Un­ter­neh­men zu­wen­den, und auch die EZB wird mehr Auf­merk­sam­keit er­hal­ten. Ei­ne neu­tra­le­re Hal­tung von ihr wür­de die Ren­di­te­dif­fe­renz zu den USA schmä­lern und den Eu­ro stär­ken. Frank­reichs neu­er Prä­si­dent be­für­wor­tet ei­ne all­mäh­li­che De­re­gu­lie­rung, was die Ban­ken klar be­grüs­sen. Auch der Zins­spre­ad dürf­te sich ver­en­gen und so die Fi­nan­zie­rungs­kos­ten für den Sek­tor sen­ken. Eben­so dürf­te der Tele­com­sek­tor pro­fi­tie­ren; ei­ne stär­ke­re Kon­so­li­die­rung ist bis­her auf po­li­ti­scher Ebe­ne ge­schei­tert.

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