Glos­sar

Finanz und Wirtschaft - - UNTERNEHMEN -

Seit Lan­cie­rung von Ba­sel I im Jahr 1988 ha­ben sich die Zie­le der Re­gu­lie­rungs­vor­schrif­ten wei­ter­ent­wi­ckelt. Die Fi­na­li­sie­rung von Ba­sel III (von Banken auch Ba­sel IV) ge­nannt, steht noch aus. Ba­sel I: Die ri­si­ko­ge­wich­te­ten Ak­ti­va ei­ner Bank sol­len mit min­des­tens 8% Ei­gen­ka­pi­tal un­ter­legt wer­den. Da­durch sol­len künf­ti­ge Ver­lus­te ab­ge­fe­dert wer­den. Ba­sel II: Die re­gu­la­to­ri­schen Ei­gen­ka­pi­tal­an­for­de­run­gen sol­len stär­ker am tat­säch­li­chen Ri­si­ko aus­ge­rich­tet wer­den: Hö­he­re Ri­si­ken sind mit mehr Ka­pi­tal zu hin­ter­le­gen. Ba­sel III: Ei­ne Bank muss über mehr und qua­li­ta­tiv bes­se­res Ei­gen­ka­pi­tal ver­fü­gen. Ne­ben den hö­he­ren Mi­ni­mal­quo­ten for­dert der Re­gu­la­tor von den Banken zu­sätz­li­che Ei­gen­ka­pi­tal­vor­sor­ge in Form von Ka­pi­tal­puf­fern. Da­mit sol­len die Banken in ei­ner Kri­se grös­se­re Ver­lus­te ab­sor­bie­ren kön­nen. Ba­sel IV: Trans­pa­renz und Ver­gleich­bar­keit sol­len er­höht wer­den, um das Ver­trau­en in das Ban­ken­sys­tem zu stär­ken. Vier­tel­jähr­lich sol­len Ei­gen­mit­tel, Ka­pi­tal­quo­ten, ri­si­ko­ge­wich­te­te Ak­ti­ven und die Le­ver­a­ge Ra­tio of­fen­ge­legt wer­den.

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