Das Wich­tigs­te

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

Der­zeit klas­si­fi­ziert MSCI 33 Län­der als Grenz­märk­te, wo­von 22 im In­dex sind (vgl. Grafik). Ar­gen­ti­ni­en und Ku­wait sind die Schwer­ge­wich­te, dann kom­men Pa­kis­tan und Viet­nam. Mit Ma­rok­ko, Ni­ge­ria und Ke­nia ist auch Afri­ka gut ver­tre­ten. Der grösste eu­ro­päi­sche Fron­tier Mar­ket ist Ru­mä­ni­en mit ei­nem In­dex­ge­wicht von rund 4%. Fran­klin Temp­le­ton In­vest­ments schätzt die ge­sam­te Bör­sen­ka­pi­ta­li­sie­rung der Un­ter­neh­men aus den Grenz­märk­ten auf 1,7 Bio. $. Das wä­re et­wa so viel wie der Bör­sen­wert al­ler Schwei­zer und ita­lie­ni­schen Kon­zer­ne.

Die Zahl ist al­ler­dings sehr hoch ge­grif­fen. Vie­le Ak­ti­en be­fin­den sich im Be­sitz ei­nes Haupt­ei­gen­tü­mers und wer­den nicht ge­han­delt. Und oft sind die Va­lo­ren nicht im Land selbst, son­dern in Lon­don oder New York ko­tiert, was für MSCI ein Fron­tier Mar­kets sind Wachs­tums­märk­te, die es noch nicht in den Topf der Schwel­len­län­der ge­schafft ha­ben. Die Ak­ti­en­märk­te sind güns­tig be­wer­tet und kor­re­lie­ren we­ni­ger stark mit dem Wel­t­ak­ti­en­markt als die Emer­ging Mar­kets. Vie­le die­ser Volks­wirt­schaf­ten kämp­fen noch im­mer mit haus­ge­mach­ten Pro­ble­men wie ei­ner schlech­ten In­fra­struk­tur oder weit­ver­brei­te­ter Kor­rup­ti­on.

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