Zehn­jäh­ri­ge Hy­po­the­kar­zin­sen sin­ken wie­der

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Die Fi­nan­zie­rung von Wohn­ei­gen­tum in der Schweiz ist im Ju­ni güns­ti­ger ge­wor­den. Ins­be­son­de­re die Zin­sen für lang­fris­ti­ge Im­mo­bi­li­en­dar­le­hen sind ge­fal­len. Mit Aus­nah­me der Hy­po Lenz­burg, die kei­ne An­pas­sun­gen vor­ge­nom­men hat, ha­ben al­le An­bie­ter den Satz für zehn­jäh­ri­ge Hy­po­the­ken ge­senkt. Im Schnitt ist er knapp 10 Ba­sis­punk­te (100 Bp = 1 Pro­zent­punkt) nied­ri­ger als im Vormonat. Den gröss­ten Ab­schlag hat mit –35 Bp Pos­tFi­nan­ce vor­ge­nom­men, die nun 1,2% ver­langt. Noch güns­ti­ger ist der Lang­läu­fer nur bei der Zürcher Pen­si­ons­kas­se BVK (1,19%). Am an­de­ren En­de der Ska­la steht die Hy­po Lenz­burg mit 1,6%.

Auch die Kon­di­tio­nen für fünf­jäh­ri­ge Hy­po­the­kar­kre­di­te ha­ben sich ver­bes­sert. Die Zin­sen sind durch­schnitt­lich 5 Bp ge­fal­len. Am deut­lichs­ten hat Swiss Li­fe den Satz her­ab­ge­setzt, und zwar um 18 Bp auf 0,85%. Hy­po Lenz­burg, die Glar­ner Kan­to­nal­bank (Hy­po­mat.ch) und Pos­tFi­nan­ce ha­ben kei­ne Än­de­run­gen be­schlos­sen, al­le üb­ri­gen Fi­nan­zie­rer ha­ben den Zins re­du­ziert. Am kur­zen En­de ha­ben sich die Be­din­gun­gen kaum ver­än­dert.

Trotz der re­kord­nied­ri­gen Hy­po­the­kar­zin­sen liegt das Wachs­tum des Hy­po­the­kar­vo­lu­mens weit un­ter dem his­to­ri­schen Schnitt. Ei­ne Ur­sa­che nen­nen die Öko­no­men der Cre­dit Suis­se im Im­mo­bi­li­en­mo­ni­tor Schweiz: «We­gen des Preis­ni­veaus und den ho­hen re­gu­la­to­ri­schen An­for­de­run­gen kön­nen sich im­mer we­ni­ger Haus­hal­te Wohn­ei­gen­tum leis­ten.»

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