Merck zeigt sich op­ti­mis­tisch

Finanz und Wirtschaft - - GESUNDHEIT/FINANZ -

Der deut­sche Phar­ma- und Che­mie­kon­zern Merck er­war­tet in den kom­men­den Jah­ren Mil­li­ar­den­um­sät­ze aus neu­en Me­di­ka­men­ten. Mit Arz­nei­en im Ent­wick­lungs­sta­di­um will der Kon­zern 2022 ei­nen Um­satz von 2 Mrd. € er­zie­len. Mit der am Mon­tag ver­öf­fent­lich­ten Pro­gno­se ist Merck zu­ver­sicht­li­cher als Ana­lys­ten.

Vor al­lem das Po­ten­zi­al des Krebs­me­di­ka­ments Avel­u­m­ab und des Mul­ti­ple-Sk­le­ro­se-Mit­tels Cl­ad­ri­bin schät­ze Merck hö- her ein als die Bran­chen­be­ob­ach­ter, sag­te der Stra­te­gie­chef des Un­ter­neh­mens­be­reichs He­alth­ca­re, Re­han Ver­jee, in ei­ner Te­le­fon­kon­fe­renz. Cl­ad­ri­bin war einst der gröss­te Hoff­nungs­trä­ger der Phar­ma­spar­te, ein ers­ter An­lauf zur Markt­zu­las­sung schei­ter­te 2010 an Be­den­ken der Arz­nei­mit­tel­be­hör­den. In­zwi­schen wird die Ta­blet­te zur Be­hand­lung von schub­för­mi­ger Mul­ti­pler Sk­le­ro­se von der eu­ro­päi­schen Arz­nei­mit­tel­be­hör­de EMA er­neut ge­prüft.

In den USA könn­te je nach Aus­gang der Ge­sprä­che mit den Be­hör­den er­neut ein Zu­las­sungs­an­trag ge­stellt wer­den. «Wir se­hen durch­aus ei­ne Per­spek­ti­ve für Cl­ad­ri­bin», sag­te Ver­jee. Das be­rück­sich­tig­ten vie­le Ana­lys­ten nicht. (Reuters)

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.