Ban­ken

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

Im Zu­ge des Br­ex­it wer­den die gros­sen In­vest­ment­ban­ken wohl ge­gen ein Vier­tel ih­rer Be­leg­schaft aus Lon­don ab­zie­hen – und da­mit an­fäng­li­chen Dro­hun­gen Ta­ten fol­gen las­sen. Be­reits heu­te steht fest, dass von ins­ge­samt rund 70 000 Jobs im Ban­ken­sek­tor bis zu 14 000 in an­de­re eu­ro­päi­sche Fi­nanz­zen­tren ab­ge­zo­gen wer­den. Die be­vor­zug­ten Or­te sind Du­blin und Frank­furt. Die UBS zieht auch ei­ne Ver­la­ge­rung nach Ma­drid in Er­wä­gung. Die ame­ri­ka­ni­sche Bank J. P. Mor­gan, mit 16 000 Mit­ar­bei­tern die gröss­te Bank in Lon­don, plant die Aus­la­ge­rung ei­nes Vier­tels der Be­leg­schaft. Neue Stand­or­te sol­len Du­blin, Frank­furt und Lu­xem­burg sein. Den an­teils­mäs­sig grössten Schnitt plant hin­ge­gen die Deut­sche Bank. Ge­mäss Da­ten von Bloom­berg will sie knapp die Hälf­te ih­rer 9000 An­ge­stell­ten ab­zie­hen. Un­ein­heit­lich sind die Plä­ne der bei­den Schwei­zer Gross­ban­ken: Bei der UBS ste­hen 30% der 5000 Jobs in Lon­don auf der Kip­pe. Die Cre­dit Suis­se hat sich bis­lang noch nicht zu all­fäl­li­gen Job­ver­la­ge­run­gen ge­äus­sert.

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