Fonds­häu­ser

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

Auch die In­vest­ment­ge­sell­schaf­ten in Lon­don sind un­ter Druck ge­kom­men, Not­fall­plä­ne für denk­ba­re Br­ex­it-Sze­na­ri­en zu ent­wer­fen. Gros­se Ver­mö­gens­ver­wal­ter wie M&G oder Le­gal & Ge­ne­ral In­vest­ment Ma­nage­ment ha­ben ih­re Prä­senz auf dem eu­ro­päi­schen Fest­land ver­stärkt. Avi­va In­ves­tors und Stan­dard Li­fe ha­ben ein Bü­ro in Du­blin er­öff­net. Auch an­de­re Häu­ser wie Cap­ti­al Group und Ju­pi­ter As­set Ma­nage­ment ver­su­chen, ihr Ge­schäft mit zu­sätz­li­chen Fi­lia­len in Eu­ro­pa ab­zu­si­chern, be­vor die of­fi­zi­el­len Aus­tritts­ge­sprä­che be­gin­nen. «Die gros­se Ge­fahr für Fonds­häu­ser ist beim Ver­trieb», sagt Martin Da­vis, Chef des schot­ti­schen Ver­mö­gens­ver­wal­ters Ka­mes Ca­pi­tal. Die Be­fürch­tung ist gross, dass nach dem Br­ex­it Fonds­pro­duk­te nicht mehr von Lon­don aus an eu­ro­päi­sche Kun­den ver­trie­ben wer­den kön­nen. So könn­ten die von den bri­ti­schen Be­hör­den aus­ge­stell­ten Mi­fid-Li­zen­zen er­lö­schen. Wie bei den Ban­ken liegt die Her­aus­for­de­rung dar­in, pro­ak­tiv zu pla­nen und zu agie­ren, be­vor das Br­ex­it-Er­geb­nis be­kannt ist.

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