Fran­zö­si­sche Wer­te im Fo­kus

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Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men avan­cie­ren, Öl­kon­zer­ne ste­hen un­ter Druck.

Trieb­wer­ke zu pro­du­zie­ren, soll­te Bo­eing sei­ne Plä­ne für ein neu­es Pas­sa­gier­flug­zeug rea­li­sie­ren.

Air Li­qui­de (111.45€, +1,6%) konn­te die­se Wo­che gleich mit meh­re­ren po­si­ti­ven Nach­rich­ten auf­war­ten. Der Di­enst­leis­ter und Her­stel­ler tech­ni­scher Ga­se ist neu am Bau von Was­ser­stoff­an­la­gen für Raf­fi­ne­ri­en in Ni­ge­ria und Ka­sachs­tan be­tei­ligt. Zu­dem ist Air Li­qui­de Teil ei­nes Kon­sor­ti­ums für die Kon­struk­ti­on des Bo­den­ver­sor­gungs­sys­tems der Aria­ne 6. Dies ist die neue Trä­ger­ra­ke­te der eu­ro­päi­schen Welt­raum­or­ga­ni­sa­ti­on ESA, die sich noch in der Ent­wick­lung be­fin­det.

Der nie­der­län­di­sche Elek­tro­tech­nik­kon­zern Phi­lips (32.85€, +3%) hat am Don­ners­tag mit ei­ner Über­nah­me auf sich auf­merk­sam ge­macht. Die US-ame­ri­ka­ni­sche Grup­pe Electri­cal Geo­de­sics hat dem Kauf durch Phi­lips zum Preis von rund 37 Mio. $ zu­ge­stimmt. Das Un­ter­neh­men bie­tet vor al­lem Tech­no­lo­gie im EEG-Be­reich, zur Mes­sung der elek­tri­schen Hirn­ak­ti­vi­tä­ten, an.

Auch Phi­lips Bran­chen­nach­bar ASML (120.25€, +3,5%) zählt zu den Ge­win­nern, nach­dem die Ak­tie der Nie­der­län­der am Mitt­woch von den Ana­lys­ten von Zack In­vest­ment Re­se­arch hoch­ge­stuft wur­den. Da­mit fol­gen die Ana­lys­ten ei­ner gan­zen Rei­he von Kol­le­gen, die in ASML noch gros­ses Po­ten­zi­al se­hen.

Die gros­sen Verlierer im Sto­xx 50 sind Adi­das (168.55€, –3,2%). Die Ti­tel des Sport­ar­ti­kel­her­stel­lers ga­ben zu Wo­chen­mit­te nach, als be­kannt wur­de, dass Adi­das den deut­schen Fuss­ball­club Schal­ke 04 nach der kom­men­den Sai­son nicht mehr aus­rüs­ten wird.

Un­ter Druck ka­men auch die Ak­ti­en des fran­zö­si­sche Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­bie­ters Oran­ge (7.25€, –1,5%). Die Ti­tel muss­ten Ein­bus­sen hin­neh­men, nach­dem zu Wo­chen­be­ginn die Ana­lys­ten der Be­ren­berg Bank ei­ne Ver­kaufs­emp­feh­lung her­aus­ga­ben. Oran­ges Ge­schäft stün­de struk­tu­rell un­ter Druck, sin­ken­de Kon­sens­schät­zun­gen wür­den fol­gen. Zu­dem sei der freie Cash­flow un­ter­durch­schnitt­lich.

Auch Un­ter­neh­men der Ener­gie­bran­che muss­ten die­se Wo­che Fe­dern las­sen. Die Ak­ti­en der Erd­öl­kon­zer­ne Eni (13.58€, –2%) und To­tal (44.19€, –2,3%) so­wie des Erd­gas­un­ter­neh­mens En­gie (13.91€, –0,7%) stan­den un­ter Druck. Die Ti­tel lei­den un­ter dem Öl­preis­zer­fall auf­grund von welt­wei­ten Über­ka­pa­zi­tä­ten. Die Ana­lys­ten­ge­mein­de stuf­te am Mitt­woch dut­zen­de Kon­zer­ne der Bran­che her­ab.

Die mit Span­nung er­war­te­te Ent­schei­dung von MSCI, ob in Ren­min­bi ge­han­del­te chi­ne­si­sche Ak­ti­en in die Emer­ging Mar­kets In­di­zes auf­ge­nom­men wer­den, wur­de vom In­dex­an­bie­ter po­si­tiv be­ur­teilt. Chi­ne­si­sche Ak­ti­en stei­gen ab kom­men­dem Jahr in den Schwel­len­län­der­index MSCI Emer­ging Mar­kets auf. 222 so­ge­nann­te A-Ak­ti­en von grös­se­ren Un­ter­neh­men sol­len auf­ge­nom­men wer­den. Da sich vie­le Fonds­ma­na­ger an MSCI ori­en­tie­ren, ist der Ent­scheid von gros­ser Be­deu­tung. MSCI schätzt, dass et­wa 17 bis 18 Mrd. $ in die In­di­zes flies­sen wer­den. Je­doch sind vie­le chi­ne­si­schen Un­ter­neh­men auch in Hong­kong ge­lis­tet und schon seit Jah­ren im MSCI Chi­na In­dex ent­hal­ten. Die Fest­land­bör­sen re­agier­ten mit Kurs­ge­win­nen. Nach­dem be­kannt wor­den war, dass die Re­gu­la­to­ren von ei­ni­gen Ban­ken nä­he­re De­tails er­fah­ren wol­len im Zu­sam­men­hang

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