US-Ban­ken als kri­sen­re­sis­tent ein­ge­stuft

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Ora­cles Quar­tals­zah­len über­zeu­gen. Fi­lia­len­um­satz von Bed Bath & Bey­ond schwä­chelt.

(38.10 $, –1,9%) 300 Mio. $ mehr Um­satz ge­ne­rie­ren, als vor­aus­ge­sagt wor­den war. Auch für die kom­men­den Quar­ta­le sieht Ora­cle Wachs­tum vor­aus, ins­be­son­de­re im Ge­schäft mit Cloud-Sys­te­men.

Bai Brands, das Toch­ter­un­ter­neh­men von Dr Pep­per Sn­app­le (92.30 $, –1,6%) steht un­ter neu­er Lei­tung. Ben Weiss, CEO und Grün­der von Bai, hat das Un­ter­neh­men ver­las­sen. Dr Pep­per hat­te das Un­ter­neh­men im ver­gan­ge­nen No­vem­ber für 1,7 Mrd. $ über­nom­men. Die Va­lo­ren des Ge­trän­ke­her­stel­lers ver­lo­ren auf die Mel­dung hin 2,2% und ge­hör­ten da­mit zu den Ver­lie­rern des Ta­ges.

Uni­ted He­alth Group (186.50 $, +3,4%) pro­fi­tier­te von der Dis­kus­si­on über die Ge­sund­heits­re­form. Die Ak­ti­en des Ver­si­che­rers avan­cier­ten 0,9%. Der Se­nat de­bat­tier­te be­reits im zwei­ten An­lauf über ei­ne Ab­schaf­fung von Oba­ma­ca­re. Die Re­pu­bli­ka­ner stell­ten am Don­ners­tag ih­ren Plan für ei­ne Über­ar­bei­tung vor. Der Vor­schlag ist je­doch so­gar in den ei­ge­nen Rei­hen um­strit­ten. Vier kon­ser­va­ti­ve Re­pu­bli­ka­ner ver­wei­ger­ten ih­re Un­ter­stüt­zung, da ih­nen der Plan zu we­nig weit gin­ge.

Am Frei­tag ga­ben die Bör­sen bei der Er­öff­nung ein ge­misch­tes Bild ab und konn­ten sich auch im Ver­lauf des Han­dels für kei­ne kla­re Rich­tung ent­schei­den. Der Dow Jo­nes In­dus­tri­al no­tier­te prak­tisch un­ver­än­dert. Der Nas­daq Com­po­si­te leg­te knapp 0,3% zu, und der S&P 500 ver­zeich­ne­te ein Plus von 0,2%. Der An­stieg des Öl­prei­ses von 0,8% auf 43.10 $ pro Fass der Sor­te WTI ver­half den Ak­ti­en der Roh­stoff­rie­sen Chev­ron (104.45 $, –1,8%) und Exxon Mo­bil (81.08 $, –1,4%) zu ei­nem Kurs­zu­wachs von 0,9 bzw. 0,6% und ei­nem Spit­zen­platz im Dow Jo­nes.

Bank­ti­tel stan­den im Fo­kus der Auf­merk­sam­keit. Die USNo­ten­bank (Fed) hat die Er­geb­nis­se des jähr­li­chen Ban­ken­stress­tests ver­öf­fent­licht, der seit der Ver­ab­schie­dung des Dodd-Fran­kGe­set­zes durch­ge­führt wird. Al­le sys­tem­re­le­van­ten US-Ban­ken wür­den ei­ne Kri­se über­ste­hen, lau­te­te das Ur­teil des Fed. Die Ti­tel von J. P. Mor­gan Cha­se (87.02 $, +0,5%) pro­fi­tier­ten mit ei­nem Plus von 0,1% nur leicht von der Be­wer­tung, Ci­ti­group (63.62 $, –0,8%) avan­cier­ten 0,2%. Gold­man Sachs (219.77 $, –1,6%) und Mor­gan St­an­ley (44.61 $, –0,2%) muss­ten hin­ge­gen Kri­tik ein­ste­cken und büss­ten 0,4 bzw. 1,6% ein.

Die Quar­tals­er­geb­nis­se von Bed Bath & Bey­ond (33.74 $, –6,1%) blie­ben deut­lich un­ter den Er­war­tun­gen. Die Ak­ti­en tauch­ten dar­auf­hin 11,3%. Die Ge­samt­ver­käu­fe der Ein­zel­han­dels­ket­te für Haus­halts­ar­ti­kel und Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de sind im Ver­gleich zum ent­spre­chen­den Quar­tal im Vor­jahr 2% zu­rück­ge­gan­gen. Zwar hat der In­ter­net-Ver­kauf des Un­ter­neh­mens 20% zu­ge­nom­men. Dies reich­te aber nicht, um die Ver­kaufs­ein­brü­che in den Fi­lia­len zu kom­pen­sie­ren.

Schwie­rig ver­lief der Han­del auch für die Ti­tel von Ho­me De­pot (155.48 $, –0,8%), die 1,8% ein­bra­chen und da­mit das Schluss­licht im Dow Jo­nes bil­de­ten. Wie be­kannt wur­de, hat die Bau­markt­ket­te meh­re­re Kon­su­men­ten­kla­gen am Hals, weil es Holz­bret­ter mit ir­re­füh­ren­den Grös­sen­an­ga­ben be­schrif­tet ha­ben soll.

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