Pen­si­ons­kas­sen

Finanz und Wirtschaft - - KONSUM - DA­NI­EL BRUN­NER,

Der Ent­scheid der gröss­ten Pen­si­ons­kas­se (Pu­b­li­ca) der Schweiz, nicht mehr in Rüs­tungs­un­ter­neh­men aus ethi­schen und mo­ra­li­schen Grün­den in­ves­tie­ren zu wol­len, wird künf­tig schwer wie­gen­de Kon­se­quen­zen für die Pen­si­ons­kas­se und nach­ran­gig für die Ren­di­te des An­la­ge­ver­mö­gens ha­ben. Im au­gen­blick­li­chen Ne­ga­tiv­zins­um­feld die An­la­ge­kri­te­ri­en oh­ne Not und Zwang so ein­zu­schrän­ken, ent­spricht ei­ner grob­fahr­läs­si­gen und schäd­li­chen Ge­schäfts­füh­rung.

Pen­si­ons­kas­sen sind in ers­ter Li­nie den Ver­si­cher­ten und da­mit de­ren künf­ti­ger Ren­di­te des Ver­mö­gens und Ren­te ver­pflich­tet. Wenn die Pen­si­ons­kas­sen nun an­fan­gen, oh­ne Not und Zwang zu po­li­ti­sie­ren und mo­ra­li­sie­ren, dann kann man Ver­si­cher­ten nur die Emp­feh­lung ge­ben (so­fern sie es recht­lich und sta­tu­ta­risch kön­nen), ihr an­ge­spar­tes Ver­mö­gen schnells­tens ab­zu­he­ben und sel­ber an­zu­le­gen. Es wird im­mer ir­gend­wel­che Bran­chen und Un­ter­neh­men ge­ben, die her­vor­ra­gend ar­bei­ten und Mehr­wert schaf­fen, aber aus Grün­den von Mo­den und «po­li­ti­cal cor­rect­ness» auf Ne­ga­tiv­lis­ten ge­setzt wer­den. Heu­te ist es die Rüs­tung, künf­tig viel­leicht die Che­mie oder die Com­pu­ter­bran­che oder ir­gend­was.

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