AMS stockt auf

Finanz und Wirtschaft - - TECHNOLOGIE -

AMS un­ter­hält seit ei­ni­gen Jah­ren schon recht gu­te Kon­tak­te zu App­le. Die Sen­so­ren des ös­ter­rei­chi­schen Chip­her­stel­lers, des­sen Ak­ti­en an der hie­si­gen Bör­se ko­tiert sind, fin­den sich bei­spiels­wei­se in iPho­ne und iPad und sor­gen da­für, dass sich das Dis­play der Ge­rä­te au­to­ma­tisch an die Licht­ver­hält­nis­se an­passt. Mit dem Zu­kauf des Op­tik­spe­zia­lis­ten Hep­t­a­gon im ver­gan­ge­nen Herbst will AMS un­ter CEO Alex­an­der Ever­ke künf­tig den An­teil in den App­le-Ge­rä­ten deut­lich aus­bau­en.

Das nächs­te iPho­ne wird auf sei­nem Bild­schirm Bil­der aus der Wirk­lich­keit mit di­gi­ta­len In­for­ma­tio­nen er­gän­zen, al­so Aug­men­ted Rea­li­ty be­herr­schen. Da­mit das ge­lin­gen kann, muss die Ka­me­ra des Ge­räts auch In­for­ma­tio­nen über die räum­li­che Tie­fe ei­nes Bil­des lie­fern – und das ver­mag die Tech­no­lo­gie von Hep­t­a­gon zu leis­ten. Un­ter­stüt­zung kommt von Prin­ce­ton Op­t­ro­nics, ein wei­te­rer Kauf, des­sen Ab­schluss AMS ge­ra­de ver­mel­det hat. AMS fährt ak­tu­ell die Produktion an ei­nem neu­en Stand­ort in Sin­ga­pur hoch. Im drit­ten Quar­tal er­war­te die Ge­sell­schaft Um­satz aus der er­wei­ter­ten Produktion, sagt ein AMS-Spre­cher. Ak­tu­ell be­schäf­tigt das Un­ter­neh­men 5800 Mit­ar­bei­ter – En­de ver­gan­ge­nen Jah­res wa­ren es 3300. Das Gros der Neu­en dürf­te in Sin­ga­pur be­schäf­tigt sein. Dort hat AMS Räu­me in ei­ner ehe­ma­li­gen Fa­b­rik von Sea­ga­te an­ge­mie­tet und mit Ma­schi­nen aus­ge­stat­tet. Al­le Fi­nanz­da­ten zu AMS im On­li­ne-Ak­ti­en­füh­rer: www.fuw.ch/AMS

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