Die Phil­lips-Kur­ve

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

Die ur­sprüng­li­che Phil­lips-Kur­ve wur­de 1958 von Al­ban Wil­li­am Hou­se­go Phil­lips ver­fasst. Sie stellt ei­nen sta­tis­ti­schen Zu­sam­men­hang zwi­schen der Ar­beits­lo­sig­keit und der Ve­rän­de­rung der No­mi­nal­löh­ne fest. Da­bei han­delt es sich um ei­ne in­ver­se, nicht­li­nea­re Re­la­ti­on: Ist die Ar­beits­lo­sig­keit nied­rig, stei­gen die Löh­ne schnell. Bei ho­her Ar­beits­lo­sig­keit stei­gen die Löh­ne nur lang­sam oder sin­ken.

Im Jahr 1960 pu­bli­zier­ten Paul A. Sa­mu­el­son und Ro­bert M. So­low die mo­di­fi­zier­te Phil­lips-Kur­ve. Sie er­setz­ten die No­mi­nal­löh­ne durch das all­ge­mei­ne Preis­ni­veau und lei­te­ten ei­nen sta­bi­len Ziel­kon­flikt ( Tra­de­off ) zwi­schen Ar­beits­lo­sig­keit und In­fla­ti­on her (vgl. Gra­fik). Das Mo­dell im­pli­ziert, dass

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