US-Gross­ban­ken wer­den ab­ge­straft

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - SAM

Gaps Quar­tals­er­geb­nis­se über­zeu­gen. Stim­mung bei US-Kon­su­men­ten ist schlech­ter als er­war­tet.

Del­ta Air Li­nes (54.50 $, +0,2%) hin­ge­gen konn­ten nicht über­zeu­gen. Die Ak­ti­en der Flug­ge­sell­schaft büss­ten 1,8% ein. Das Er­geb­nis für das ver­gan­ge­ne Ge­schäfts­quar­tal ver­fehl­te die Er­war­tung der Ana­lys­ten. Zwar nahm Del­ta Air Li­nes mehr Geld pro Pas­sa­gier ein, gleich­zei­tig stie­gen aber auch die Be­triebs­kos­ten.

De­tail­händ­ler Tar­get (53.31 $, +3,6%) er­war­tet für das zwei­te Quar­tal ei­nen hö­he­ren Um­satz und hat des­we­gen sei­ne Pro­gno­se er­höht. Dar­auf­hin leg­ten Tar­gets Va­lo­ren 4,8% zu. Auch Ti­tel von an­de­ren De­tail­händ­lern konn­ten vom zu­ver­sicht­li­chen Aus­blick pro­fi­tie­ren. Al­len vor­an die von Wal Mart (75.05 $, –0,6%), die mit ei­nem Plus von 1,5% an die Spit­ze des Dow Jo­nes klet­ter­ten. Cost­co (153.60 $, –2,2%) avan­cier­ten eben­falls 1,2%.

Wie das Ar­beits­mi­nis­te­ri­um am Frei­tag mit­teil­te, ver­harr­te der Ver­brau­cher­preis­in­dex im Ju­ni auf dem Ni­veau vom Vor­mo­nat. Ana­lys­ten wa­ren da­von aus­ge­gan­gen, dass der In­dex 0,2% stei­gen wür­de. Be­son­ders die Kos­ten für Ben­zin und Mo­bil­funk-Di­enst­leis­tun­gen san­ken. Auch die Uni Mi­chi­gan ver­öf­fent­lich­te Kon­junk­tur­zah­len. Die Kon­su­men­ten­stim­mung ist ge­mäss der ers­ten Um­fra­ge für den Ju­li auf 93,1 Punk­te ge­sun­ken. Er­war­tet wur­de ein An­stieg auf 95 Punk­te. Die Bör­sen be­hiel­ten am Frei­tag ih­ren po­si­ti­ven Kurs gröss­ten­teils bei. Der Dow Jo­nes In­dus­tri­al no­tier­te prak­tisch un­ver­än­dert. Der S&P 500 leg­te 0,2%, zu und der Nas­daq Com­po­si­te avan­cier­te 0,3%. Roh­öl ge­wann 0,7% an Wert. Ein Fass der US-Leichtöl­sor­te WTI wur­de zu 46.40 $ ge­han­delt.

Der Han­del stand ganz im Zei­chen der Gross­ban­ken, von de­nen gleich drei ih­re Zah­len für das zwei­te Quar­tal ver­öf­fent­lich­ten. Da­bei zeig­te sich ein durch­zo­ge­nes Bild. J.P. Mor­gan (93.10 $, –0,3%) über­traf zwar klar die Er­war­tung für das ab­ge­lau­fe­ne Quar­tal, muss­te je­doch Ab­stri­che beim An­lei­hen­han­del ma­chen. Der Ge­winn von Ci­ti­group (67.02 $, –0,9%) ging im letz­ten Quar­tal zu­rück. Je­doch nicht so stark, wie Ana­lys­ten er­war­tet hat­ten. Als Grund für die Ein­bus­sen nann­te das Fi­nanz­in­sti­tut hö­he­re Kos­ten und Steu­er­aus­ga­ben. Wells Far­go (55.60 $, +0,1%) wies für das letz­te Quar­tal ei­nen hö­he­ren Ge­winn aus. Es muss­te un­ter an­de­rem we­ni­ger fau­le Kre­di­te ab­schrei­ben. Der Um­satz blieb je­doch hin­ter den Er­war­tun­gen. Die Bank­ti­tel stan­den ab Han­dels­be­ginn al­le auf der Ver­lie­rer­sei­te: Wells Far­go büss­te 2,1% ein, J.P. Mor­gan no­tier­ten 1,4% tie­fer und Ci­ti­group fie­len 1,1%. Die Ak­ti­en von Gold­man Sachs (230.40 $, +1,6%) und Bank of Ame­ri­ca (24.62, –0,4%), die ih­re Quar­tals­er­geb­nis­se nächs­te Wo­che prä­sen­tie­ren, wur­den eben­falls nach un­ten ge­zo­gen. Gold­man Sachs ver­lo­ren 1%, Bank of Ame­ri­ca 2%.

Für Be­we­gung an Wall­s­treet sorg­ten auch ei­ni­ge Neu­be­wer­tun­gen. Die Ak­ti­en von Net App (41.38 $, +8%) und Bo­eing (206.23 $, +2,4%) wur­den in ih­ren Kauf­emp­feh­lun­gen hoch­ge­stuft und ge­wan­nen dar­auf­hin 4,6 bzw. 0,7%. Die Ti­tel des Nach­rich­ten­diensts Snap (15.69 $, –9,4%) wur­den hin­ge­gen ab­ge­stuft und ver­lo­ren 1,2%.

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