Al­ters­re­form 2020

Finanz und Wirtschaft - - KONSUM/FINANZ - TH

Am 24. Sep­tem­ber stimmt die Schweiz über Än­de­run­gen der Mehr­wert­steu­er und des Vor­sor­ge­ge­set­zes ab. Die Er­hö­hung der AHVRen­te um 70 Fr. mo­nat­lich für künf­ti­ge Pen­sio­nier­te steht be­son­ders in der Kri­tik. Die An­pas­sun­gen der be­ruf­li­chen Vor­sor­ge hin­ge­gen sind taug­lich. Die Ver­klei­ne­rung des Ko­or­di­na­ti­ons­ab­zugs hat zur Fol­ge, dass auf ei­nem grös­se­ren Teil der Lohn­sum­me für die Be­schäf­tig­ten pen­si­ons­ge­spart wird. Auch die Er­hö­hung der pro­zen­tua­len Spar­bei­trä­ge von 35- bis 54-jäh­ri­gen Per­so­nen ist vor­teil­haft. So wird je­de Per­son zu Ren­ten­be­ginn ein um­fang­rei­che­res Pen­si­ons­ver­mö­gen be­sit­zen. Zu­sätz­li­ches Spa­ren ist un­aus­weich­lich. Das in­di­vi­du­el­le Vor­sor­ge­ver­mö­gen muss näm­lich we­gen der zu­neh­men­den Le­bens­er­war­tung auf zu­sätz­li­che Ren­ten­jah­re auf­ge­teilt wer­den, in­dem ein nied­ri­ge­rer Ren­ten­um­wand­lungs­satz an­ge­wen­det wird. Sta­bi­li­sie­rend wirkt auch, dass das Ren­ten­al­ter der Frau auf die für den Mann be­reits gel­ten­den 65 Jah­re stei­gen soll.

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