US-Kon­junk­tur zieht an

Finanz und Wirtschaft - - VORDERSEITE -

Die ame­ri­ka­ni­sche Wirtschaft ge­winnt an Vi­ta­li­tät zu­rück. Nach der Del­le zu Jah­res­be­ginn hat das Brut­to­in­land­pro­dukt im zwei­ten Quar­tal um 2,6% zu­ge­nom­men. Da­zu bei­ge­tra­gen hat vor al­lem der Kon­sum, der Mo­tor der Kon­junk­tur. Für die No­ten­bank sind das er­mu­ti­gen­de Nach­rich­ten. Sie wird sich in ih­rem Plan be­stärkt se­hen, «re­la­tiv bald» mit dem Ab­bau der Bi­lanz zu be­gin­nen. In­ves­to­ren er­war­ten, dass der Start­schuss da­zu be­reits an der nächs­ten Fed-Sit­zung von Mit­te Sep­tem­ber fällt. Zu­sam­men mit der straf­fe­ren Zins­po­li­tik kommt da­durch ein wei­te­rer Be­las­tungs­fak­tor auf die US-Wirtschaft zu. Ers­te Er­mü­dungs­er­schei­nun­gen zei­gen sich in der Au­to­in­dus­trie, die zu den gröss­ten Pro­fi­teu­ren der ul­tra­lo­cke­ren Geld­po­li­tik zähl­te. Ein Schwä­che­si­gnal sen­det zu­dem der Dol­lar, der zum Wo­chen­aus­klang er­neut un­ter Druck stand.

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