Hunt­s­man streut Ve­na­tor

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Über ein un­spek­ta­ku­lä­res IPO hat Cla­ri­ant-Part­ner Hunt­s­man die Spar­te Pig­ments and Ad­di­ti­ves an die Bör­se ge­bracht. Die Ti­tel der Ve­na­tor Ma­te­ri­als ge­nann­ten Ge­sell­schaft wur­den am Don­ners­tag zu 20 $ (Span­ne: 20 bis 22 $) aus­ge­ge­ben und schlos­sen den Tag gut 3% hö­her. Am Frei­tag no­tier­ten sie in New York 20.57 $, was ei­ner Ka­pi­ta­li­sie­rung von 2,19 Mrd. $ gleich­kommt.

Die Plat­zie­rung der 22,7 Mio. Ak­ti­en – ei­nes An­teils von 21,4% – bringt Hunt­s­man 454 Mio. $ ein. In­klu­si­ve der Mehr­zu­tei­lungs­op­ti­on von 3,4 Mio. wei­te­ren Ti­teln re­sul­tie­ren Ein­nah­men von 522 Mio. $ und ein Streu­be­sitz von 24,6%. Ve­na­tor setz­te im ers­ten Halb­jahr 1,1 Mrd. $ um und er­ziel­te ei­ne be­rei­nig­te Ebit­da-Mar­ge von 16,7% (2016: 6,1).

Die Ab­spal­tung war vor der Fu­si­on mit Cla­ri­ant be­schlos­sen wor­den – um Schul­den ab­zu­bau­en. Per En­de Ju­ni hat­te Hunt­s­man Net­to­schul­den von 3,6 Mrd. $ – fast das Dop­pel­te des Ei­gen­ka­pi­tals und das 2,4-Fa­che des an­nua­li­sier­ten be­rei­nig­ten Ebit­da. Weil von den Schul­den rund 700 Mio. $ auf die Bi­lanz von Ve­na­tor ge­hen, wer­de die Schul­den­last von Hunt­s­man mit dem IPO ins­ge­samt rund 1,1 Mrd. $ ge­senkt, sag­te CEO Pe­ter Hunt­s­man im Bloom­berg TV. Da­zu muss Ve­na­tor aber de­kon­so­li­diert wer­den, und ge­nau das ist das Ziel.

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