Goog­le auch aus KI-Sicht in­ter­es­sant

Finanz und Wirtschaft - - TECHNOLOGIE -

Es gibt kein gros­ses Soft­ware-Un­ter­neh­men, das nicht an künst­li­cher In­tel­li­genz (KI) ar­bei­tet. Ob Ama­zon, App­le, Face­book, Goog­le, IBM oder Mi­cro­soft – al­le set­zen KIMe­tho­den ein oder bie­ten sie ih­ren Kun­den an. Bei den spe­zia­li­sier­ten Pro­zes­so­ren ar­bei­tet In­tel ag­gres­siv ge­gen die Vor­herr­schaft von Nvi­dia. Da­zu kom­men die Au­to­bau­er, die bei der Ent­wick­lung selbst­fah­ren­der Au­tos die KI für die Er­ken­nung der Stras­sen­la­ge brau­chen. Ein Kampf um die bes­ten Köp­fe ist ent­brannt (vgl. Haupt­text).

Kei­ner der Soft­ware-Rie­sen ist ei­ne rei­ne KI-Wet­te. Be­son­ders stark in dem Be­reich er­scheint aber die do­mi­nie­ren­de Gi­gan­tin und Goog­le-Mut­ter Al­pha­bet. Das Kurs-Ge­winn-Ver­hält­nis (KGV) der Ak­ti­en von 30 für 2017 re­spek­ti­ve 24 für 2018 nimmt ein ho­hes Ge­winn­wachs­tum vor­weg. Goog­le hat ei­ne der füh­ren­den An­samm­lun­gen von For­schern und In­ge­nieu­ren. Und es ver­wen­det KI-Me­tho­den schon in so gut wie je­dem wich­ti­gen Pro­dukt: Ob Such­ma­schi­ne, Mail oder Fo­to – al­les ar­bei­tet mit ma­schi­nel­ler In­tel­li­genz. Da­zu kommt ein Cloud-An­ge­bot, auf der je­der Be­nut­zer Ma­schi­nen­lern-Pro­gram­me mit der KI-Platt­form Ten­sorF­low aus­füh­ren kann.

Auf Hard­ware-Sei­te hat sich Nvi­dia mit sei­nen Pro­zes­so­ren stark und pro­fi­ta­bel po­si­tio­niert. Dar­aus folg­te die Ver­dopp­lung des Ak­ti­en­kur­ses über die letz­ten zwölf Mo­na­te. Doch das star­ke Wachs­tum des Un­ter­neh­mens könn­te mit­tel­fris­tig durch Kon­kur­renz von Goog­le ge­bremst wer­den. Wer das Ri­si­ko ein­ge­hen will, kann auch mit dem sehr ho­hen KGV von rund 50 (für das Ge­schäfts­jahr per En­de Ja­nu­ar 2018) noch ein­stei­gen.

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