Fre­se­ni­us Me­di­cal Ca­re zahlt 2 Mrd.$ für US-Zu­kauf

Finanz und Wirtschaft - - UNTERNEHMEN -

Der Dia­ly­se­kon­zern Fre­se­ni­us Me­di­cal Ca­re (FMC) baut das US-Ge­schäft mit dem Er­werb von NxS­ta­ge Me­di­cal für 30 $ je Ak­tie in bar oder ins­ge­samt 2 Mrd. $ aus. Das ent­spricht ei­nem Auf­schlag von rund 30% auf den Schluss­kurs vom Frei­tag. NxS­ta­ge pro­du­ziert und ver­mark­tet Heim­dia­ly­se­ge­rä­te. Mit 3400 Mit­ar­bei­tern er­ziel­te NxS­ta­ge im Vor­jahr 366 Mio. $ Um­satz. Das Un­ter­neh­men schreibt we­gen ho­her Ent­wick­lungs­kos­ten und In­ves­ti­tio­nen seit Jah­ren rote Zah­len. FMC-Titel re­agier­ten zu­nächst mit Ab­ga­ben auf die Nach­richt.

Die Ak­qui­si­ti­on soll Cash­flow- und fremd­fi­nan­ziert wer­den und 2018 ab­ge­schlos­sen sein. Aus­ste­hend sind noch be­hörd­li­che Ge­neh­mi­gun­gen. Für die ers­ten drei bis fünf Jah­re nach Ab­schluss rech­net FMC mit Kos­ten­syn­er­gi­en von 80 bis 100 Mio. $ pro Jahr vor Steu­ern. Die In­te­gra­ti­ons­kos­ten be­zif­fer­te der Kon­zern auf 150 Mio. $. (Reu­ters)

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