Rü­cken­wind für Bank­ak­ti­en

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - BSC

Ash­tead pro­fi­tie­ren von Na­tur­ka­ta­stro­phen. Daim­ler möch­te spa­ren.

Die Ti­tel des Ma­schi­nen­ver­mie­ters Ash­tead (1759 p, +4,2%) pro­fi­tie­ren kräf­tig von den Zer­stö­run­gen durch die Hur­ri­ka­ne «Har­vey» und «Ir­ma». Die Aus­sicht auf stei­gen­den Um­satz we­gen der an­ste­hen­den Auf­räum­ar­bei­ten liess sie auf ein Re­kord­hoch stei­gen.

Ge­fragt wa­ren eben­falls Roh­stoff­ti­tel wie Glen­co­re (372,5 p, +3,8%) und Rio Tin­to (3690,5 p, +3,7%). Die sich ab­zeich­nen­de Fu­si­on mit Ta­ta Steel ver­leiht den Ak­ti­en von Thys­sen­Krupp Auf­trieb. We­gen ei­nes star­ken Bran­chen­wachs­tums peilt der Lift­her­stel­ler aus­ser­dem bis zu 2000 zu­sätz­li­che Ar­beits­plät­ze pro Jahr im Auf­zug­ge­schäft an. Die Ti­tel ten­dier­ten 2,6% fes­ter auf 26.70 €.

Nach Spe­ku­la­tio­nen über ein Ge­bot von Nest­lé für die Spar­te mit re­zept­frei­en Ge­sund­heits­pro­duk­ten grei­fen An­le­ger bei Merck kaum zu. Die Ti­tel des deut­schen Phar­ma­kon­zerns ka­men nur 0,3% auf 96.10 € vor­an.

Für AstraZe­ne­ca (4925 p, +4%) geht es wei­ter berg­auf, nach­dem das Un­ter­neh­men in der Vor­wo- che von po­si­ti­ven Stu­di­en­re­sul­ta­ten be­flü­gelt wor­den war. Auch ei­ne ak­tu­el­le Krebs­mit­tel­stu­die gibt Hoff­nung: Ei­ne kli­ni­sche Un­ter­su­chung mit der Im­mun­the­ra­pie Im­fin­zi ge­gen For­men von Lun­gen­krebs hat er­mu­ti­gen­de Er­geb­nis­se ge­lie­fert.

Rü­cken­wind er­hiel­ten eben­so die Ti­tel der Deut­schen Bank (14.20 €, +6,5%). Ana­lys­ten der In­vest­ment­bank KBW hät­ten die Pa­pie­re von «Mar­ket Per­form» auf «Out­per­form» hoch­ge­stuft. Das Kurs­ziel liegt bei 19 €. Mit Santan­der (5.57 €, +4,3%), Com­merz­bank (10.81 €, +6,2%) und BNP Pa­ri­bas (65.84 €, +4,5%) wa­ren wei­te­re Bank­wer­te ge­sucht.

An der an­ge­lau­fe­nen In­ter­na­tio­na­len Au­to­mo­bil-Aus­stel­lung (IAA) ste­hen Elek­tro­au­tos im Mit­tel­punkt. Volks­wa­gen ( Vz 135.60 €, +2,5%) hat im Zu­ge des­sen ei­ne Ver­dopp­lung der In­ves­ti­tio­nen in den Auf­bau der Elek­tro­mo­bi­li­tät bis 2030 an­ge­kün­digt. Bis da­hin soll das ge­sam­te Mo­del­l­an­ge­bot des Au­to­bau­ers elek­tri­fi­ziert sein. We­ni­ger eu­pho­risch gibt sich da­für Daim­ler (65.26 €, +0,7%). Vor­stands­chef Die­ter Zet­sche er­war­tet, dass der Aus­bau der Elek­tro­mo­bi­li­tät die Ge­winn­mar­ge be­las­ten wird. Des­halb plant der Kon­zern ein bis 2025 lau­fen­des Spar­pro­gramm in Hö­he von 4 Mrd. €.

Der Un­ter­neh­mer Hans Ru­dolf Wöhrl bie­tet nach ei­ge­nen An­ga­ben bis zu 0,5 Mrd. € für die in­sol­ven­te Air Berlin (0.33 €, +3,2%). Am Sonn­tag soll Wöhrls Un­ter­neh­men In­tro ein ent­spre­chen­des An­ge­bot ein­ge­reicht ha­ben.

An Asi­ens Bör­sen geht es zum Wo­chen­an­fang auf­wärts. Da­bei folg­ten die An­le­ger den Vor­ga­ben der Wall­s­treet. Dort wur­den die Sor­gen um den Hur­ri­kan «Ir­ma» und Nord­ko­rea ab­ge­hakt. Erst nach dem Bör­sen­schluss in New York droh­te der nord­ko­rea­ni­sche Füh­rer Kim Jong-un den USA we­gen der ver­schärf­ten Sank­tio­nen mit «gröss­tem Schmerz». Der Sto­xx Asia/ Pa­ci­fic 600 schloss auf 175,49 (+0,9%). Der S&P Asia 50 mit den fünf­zig gröss­ten Fir­men in Hong­kong, Ko­rea, Sin­ga­pur und Tai­wan no­tier­te auf 4665,85 (+0,5%).

Vor al­lem in Ja­pan fand ei­ne Er­leich­te­rungs­ral­ly statt, zu­mal sich die ja­pa­ni­sche Wäh­rung zum Dol­lar und zum Eu­ro merk­lich ab­wer­te­te. Der Nik­kei 225 stieg 2,6% auf 19 776,62. Der brei­ter ge­fass­te To­pix klet­ter­te 2,1% auf 1627,45. Die schwa­che ja­pa­ni­sche Wäh­rung half Ex­port­wer­ten wie To­yo­ta (6361 Yen, +2,3%) und Nin­ten­do

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