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Finanz und Wirtschaft - - UNTERNEHMEN -

Me­an Re­ver­si­on Me­an Re­ver­si­on oder die Rück­kehr zum lang­jäh­ri­gen Mit­tel geht da­von aus, dass ein Wert über die Zeit zum Mit­tel­wert zu­rück­kehrt. Über­trei­bun­gen an den Märk­ten wer­den «au­to­ma­tisch» kor­ri­giert. Ist der Ak­ti­en­markt über­be­wer­tet, geht die Be­wer­tung in der lan­gen Frist zum Durch­schnitt zu­rück, die Ak­ti­en ver­lie­ren an Wert. Ist der Markt hin­ge­gen güns­ti­ger als der his­to­ri­sche Mit­tel­wert, wer­tet er sich auf. Die Ak­ti­en le­gen zu. Ei­ne Vor­aus­set­zung ist, dass es bei der Zeit­rei­he kei­ne Ver­schie­bung des Trends gibt. Mit­tel­wert und Me­di­an Me­an Re­ver­si­on be­zieht sich auf den Mit­tel­wert ei­ner Se­rie. Da es bei Be­wer­tungs­kenn­zah­len aber gros­se Aus­reis­ser nach oben gibt, ver­wen­det die FuW in ih­rer Analyse den Me­di­an an­stel­le des Mit­tel­werts als lang­fris­ti­gen Trend. Der Me­di­an ist der Wert, der ge­nau in der Mit­te der Ver­tei­lung liegt. Die ei­ne Hälf­te der Wer­te liegt über dem Me­di­an, die an­de­re dar­un­ter. Be­wer­tungs­kenn­zahl Häu­fig wird bei der Dis­kus­si­on der Me­an Re­ver­si­on das Kurs-Ge­winn-Ver­hält­nis be­nutzt. Auf­grund der Da­ten­qua­li­tät und der ge­rin­ge­ren Aus­reis­ser ver­wen­det die FuW den Un­ter­neh­mens­wert zum Ge­winn vor Zin­sen, Steu­ern, Ab­schrei­bun­gen und Amor­ti­sa­tio­nen (Ebit­da) der ver­gan­ge­nen zwölf Mo­na­te. Der Un­ter­neh­mens­wert ist der Bör­sen­wert ei­nes Un­ter­neh­mens zu­züg­lich der Net­to­ver­schul­dung re­spek­ti­ve ab­züg­lich der Net­to­li­qui­di­tät. Bei Fi­nanz­ge­sell­schaf­ten wird das Kurs-Buch­wert-Ver­hält­nis be­nutzt. Die­se Kenn­zahl setzt den Kurs ei­ner Ak­tie ins Ver­hält­nis zum Ei­gen­ka­pi­tal je Ti­tel.

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