UBS

Finanz und Wirtschaft - - UNTERNEHMEN -

UBS hat frü­her als an­de­re In­sti­tu­te das ka­pi­tal­in­ten­si­ve In­vest­ment Ban­king re­du­ziert und das Ver­mö­gens­ver­wal­tungs­ge­schäft for­ciert. Das sta­bi­li­siert den Er­trag und wird von An­le­gern ge­schätzt. Die Vor­macht­stel­lung der UBS be­ginnt al­ler­dings zu brö­ckeln. In­ves­to­ren wer­den vor­sich­ti­ger, da die gu­ten Nach­rich­ten weit­ge­hend im Ak­ti­en­kurs ent­hal­ten sind.

An­läss­lich der Be­kannt­ga­be der Halbjahreszahlen ver­lang­te der Re­gu­la­tor ei­ne An­pas­sung der ri­si­ko­ge­wich­te­ten Ak­ti­va, was sich ne­ga­tiv auf die Kern­ka­pi­tal­quo­te aus­wirk­te. Der Chef des In­vest­ment Ban­king, Andrea Or­cel, hat un­längst ei­ne schwa­che Ent­wick­lung des Han­dels­ge­schäfts im drit­ten Quar­tal vor­aus­ge­sagt. Aber es gibt auch po­si­ti­ve Stim­men: «Da UBS mehr als die Hälf­te des Er­trags im Ver­mö­gens­ver­wal­tungs­ge­schäft er­zielt, soll­ten die Ak­ti­en mit ei­ner Prä­mie ge­gen­über Cre­dit Suis­se be­wer­tet sein», sagt Da­ni­el Re­g­li, Ban­ken­ana­lyst bei Main­first.

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