Cre­dit Suis­se

Finanz und Wirtschaft - - UNTERNEHMEN -

Bei der Gross­bank Cre­dit Suis­se wird das Licht am En­de des Tun­nels sicht­bar. Das heisst, dass die Bank zwei Drit­tel ih­rer Re­struk­tu­rie­rung hin­ter sich hat und nun be­ginnt, die Früch­te zu ern­ten. Zu den Re­struk­tu­rie­rungs­er­fol­gen ge­hört, dass die Ka­pi­tal­ba­sis durch ei­ne Ka­pi­tal­er­hö­hung im zwei­ten Quar­tal ge­stärkt, das vo­la­ti­le In­vest­ment Ban­king zu­rück­ge­fah­ren, die Ver­mö­gens­ver­wal­tung aus­ge­baut und der Streit um man­gel­haft ver­brief­te Hy­po­the­ken mit der US-Jus­tiz bei­ge­legt wur­den.

Durch die­se Mass­nah­men hat die Bank bei den In­ves­to­ren wie­der Ver­trau­en ge­won­nen. Der Um­satz steigt, die Kos­ten sin­ken. Zu­dem sind die Va­lo­ren güns­tig be­wer­tet. Mit ei­nem Kur­sBuch­wert-Ver­hält­nis von 0,8 han­deln sie mit ei­nem Ab­schlag von 20% zum Bi­lanz­wert. Seit An­fang des Jah­res ha­ben die Va­lo­ren zwar 10% zu­ge­legt, vor al­lem län­ger­fris­tig hin­ken sie dem Sek­tor aber noch deut­lich hin­ter­her.

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