Lu­xus­pro­blem auf dem Bau

Finanz und Wirtschaft - - INDUSTRIE - BA

Die Schwei­zer Bau­zu­lie­fe­rer sin­gen uni­so­no das glei­che Kla­ge­lied, wer­den sie an­ge­spro­chen auf Deutsch­land. Aber nicht et­wa we­gen Nach­fra­ge­schwä­che, son­dern we­gen Über­hit­zung des Mark­tes.

Es sind ein­fach kei­ne Hand­wer­ker zu krie­gen. Ge­be­rit, Eu­ro­pas Markt­füh­rer für Sa­ni­tär­pro­duk­te, er­klär­te im Quar­tals­be­richt zum Aus­blick: Das Wachs­tums­po­ten­zi­al ist in Deutsch­land auf­grund der li­mi­tier­ten In­stal­la­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten trotz ge­sun­der Nach­fra­ge ein­ge­schränkt. Ar­bo­ni­aChef Alexander von Witz­le­ben klag­te im FuW­Ge­spräch, man fin­de kei­ne Bau­ka­pa­zi­tät – we­der Ge­ne­ral­un­ter­neh­mer, um ein Grund­stück zu be­bau­en, noch Hand­wer­ker, um ei­nen Alt­bau zu sa­nie­ren.

2021 dürf­te der deut­sche Ein- und Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser­markt sein Hoch er­rei­chen, für die Zeit da­nach er­hof­fen sich vie­le Aus­rüs­ter Dy­na­mik im Sa­nie­rungs­ge­schäft. Wachs­tums­chan­cen sind da, zwar be­grenzt, da­für aber über Jah­re hin­aus. Denn der Be­darf an mehr Wohn­raum bleibt. Chan­cen er­öff­net das vor al­lem Ge­be­rit, Ar­bo­nia und Zehn­der.

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