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Finanz und Wirtschaft - - TECHNOLOGIE -

OpenText be­fasst sich mit En­ter­pri­se Con­tent Ma­nage­ment: dem Er­fas­sen, Ord­nen und Auf­fin­den von Da­ten im Un­ter­neh­men. Be­gon­nen ha­ben die Ka­na­di­er En­de der Acht­zi­ger­jah­re als Uni­ver­si­täts-Spin-off mit der Idee, das Ox­ford Eng­lish Dic­tio­na­ry zu in­di­zie­ren. An­ders als bei SAP oder Ora­cle ge­hö­ren zur Stär­ke des ka­na­di­schen Un­ter­neh­mens nicht die struk­tu­rier­ten Da­ten, wie sie bei­spiels­wei­se im Per­so­nal­we­sen oder in der Kun­den­kar­tei zu fin­den sind. Hier gibt es klar ab­ge­grenz­te Fel­der für je­den Da­ten­satz. OpenText küm­mert sich um die un­struk­tu­rier­ten Da­ten in Form bei­spiels­wei­se von E-Mails, Do­ku­men­ten oder Vi­deo­da­tei­en. Um die In­for­ma­tio­nen mög­lichst gut zu ver­ar­bei­ten, en­ga­giert sich OpenText schon seit län­ge­rem im The­ma künst­li­che In­tel­li­genz. Al­go­rith­men ver­ein­fa­chen hier den Um­gang mit den Da­ten. Bis­lang lag der Schwer­punkt des Un­ter­neh­mens auf sol­chen Da­ten­sät­zen, die von Men­schen ge­ne­riert wor­den sind. Im In­ter­net der Din­ge kom­mu­ni­zie­ren al­ler­dings künf­tig ver­mehrt Ma­schi­nen un­ter­ein­an­der, oh­ne men­sch­li­chen Ein­griff. Das Au­to mel­det bei­spiels­wei­se den Un­fall selb­stän­dig an die Ein­satz­zen­tra­le, die Ja­lou­sie emp­fängt die Wet­ter­da­ten und schliesst sich noch vor dem Sturm. Durch die Ak­qui­si­ti­on von Co­vis­int im ver­gan­ge­nen Jahr hat sich OpenText in Stel­lung ge­bracht, um auch sol­che In­for­ma­tio­nen zu ver­wal­ten.

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