Wäh­run­gen

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - MAERKI BAU­MANN

In den letz­ten Wo­chen ist es zu ei­ner für vie­le über­ra­schen­den Dol­lar­stär­ke, be­son­ders ge­gen den Eu­ro, ge­kom­men. Drei Din­ge führ­ten da­zu: Eu­ro­päi­sche und ja­pa­ni­sche Kon­junk­tur- und In­fla­ti­ons­da­ten zeig­ten sich ent­ge­gen dem Kon­sens schwä­cher. Die US-Kern­in­fla­ti­on wuchst klar stär­ker als an­ge­nom­men von 1,6 auf 1,9 %, was die Zins­er­war­tun­gen an­stei­gen liess. Drit­tens führ­te der Aus­bruch des WTI-Öl­prei­ses über 66 $ zu noch hö­he­ren US-In­fla­ti­ons­er­war­tun­gen. Da­durch hat sich die Zins­dif­fe­renz USA zu Eu­ro­zo­ne in kur­zer Zeit um 0,25% zu­guns­ten des Dol­lars aus­ge­wei­tet. Kurz­fris­tig ist mit an­hal­ten­der Wäh­rungs­vo­la­ti­li­tät zu rech­nen – auch Wäh­run­gen sind kei­ne Ein­bahn­stras­sen.

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