«Or­ban wür­de kaum CVP wäh­len»

Neue Zurcher Zeitung Sunday - - International - (reh.)

Für die Schwei­zer Christ­lich­de­mo­kra­ten war Cvp-stän­de­rat Fil­ip­po Lom­bar­di beim Tref­fen in Hel­sin­ki. Hät­te er ab­stim­men dür­fen, hät­te er wie die Mehr­heit der Christ­lich­de­mo­kra­ten den Deut­schen Man­fred We­ber zum Spit­zen­kan­di­da­ten der Eu­ro­pa­wah­len ge­wählt.

«In den we­ni­gen Mi­nu­ten, die wir zu­sam­men re­den konn­ten, hat er sei­ne Sym­pa­thi­en für die Schweiz zum Aus­druck ge­bracht. Ich hof­fe, dass mit ihm als Kom­mis­si­ons­prä­si­dent die Be­zie­hun­gen zur EU bes­ser wer­den.» Der un­ga­ri­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent Vik­tor Or­ban wä­re sei­ner Mei­nung nach in der Schwei­zer CVP fehl am Platz. «Er wür­de wohl ei­ne an­de­re Par­tei wäh­len», so Lom­bar­di. Zur De­bat­te um eu­ro­päi­sche Grund­wer­te mein­te er: «Wich­tig ist, dass man Wer­te zu­erst ein­mal selbst le­ben soll­te.» Je­ner christ­lich­de­mo­kra­ti­sche Par­tei­chef, der der Schweiz am nächs­ten ste­he, sei Ös­ter­reichs Kanz­ler Se­bas­ti­an Kurz.

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