HEI­MAT­LAND

Wer tritt im Mor­gen­rot da­her?

Schweizer Familie - - INHALT -

«Trittst im Mor­gen­rot da­her, seh’ ich dich im Strah­len­meer …» Die An­fangs­zei­len der Schwei­zer Na­tio­nal­hym­ne kennt fast je­des Kind. Doch wer ist das ei­gent­lich, der da im Mor­gen­rot da­her­tritt? Der Schwei­zer­psalm wur­de im Jahr 1841 von Al­be­rich Zwys­sig, ei­nem im Klos­ter Wet­tin­gen le­ben­den Pa­ter, kom­po­niert. Als Grund­la­ge dien­te ihm die Me­lo­die des Mess­ge­sangs «Di­li­gam te Do­mi­ne». Zwys­sig un­ter­leg­te die Me­lo­die mit dem Schwei­zer­psalm-text des Zürcher Dich­ters Le­on­hard Wid­mer. Die­ser kirch­li­che Ur­sprung er­klärt auch den star­ken Be­zug zu Gott und Va­ter­land. Schliess­lich ist es kein Ge­rin­ge­rer als Gott, der im Mor­gen­rot da­her­tritt. Der Schwei­zer­psalm ist zu­dem ein über­kon­fes­sio­nel­les Werk: Zwys­sig war ka­tho­lisch, Wid­mer hin­ge­gen re­for­miert.

Der Schwei­zer­psalm wur­de von Al­be­rich Zwys­sig kom­po­niert.

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