APRO­POS Vät­tis

Schweizer Familie - - WIDMER WANDERT -

Man­che Leu­te fürch­ten Seil­bah­nen – und mei­den sie. Für sie eig­net sich im Ta­mi­na­tal die Wan­der­rou­te von Va­lens nach Vät­tis, Geh­zeit 2¾ St­un­den, 342 Me­ter auf-, 306 ab­wärts. Start ist bei der Kli­nik Va­lens. Dort hält das Post­au­to, das vom Bahn­hof Bad Ra­gaz nach Vät­tis fährt. Ers­te Etap­pe ab der Kli­nik: durch die Wie­sen steil hin­ab zum Mü­li­to­bel und wei­ter un­ter­halb des Dörf­chens Vasön zum Stau­see Ma­pragg, der sich die wil­de Ener­gie der Ta­mi­na dienst­bar macht. Am Stau­see, dann an der Ta­mi­na zieht der Weg nach Sü­den. Bei Schüe­len lohnt es sich, die nörd­li­che Weg­va­ri­an­te via die Tal­sta­ti­on der Vätt­ner­berg­seil­bahn zu neh­men; der – ge­si­cher­te – Pfad wird im To­bel des Rad­ein­ba­ches kurz aben­teu­er­lich. Die rest­li­che Stre­cke nach Vät­tis ist ein ru­hi­ges Aus­lau­fen im Ta­mi­na­tal, des­sen An­la­ge zwi­schen ge­wal­ti­gen Berg­flan­ken im­mer wie­der neu be­geis­tert. In Vät­tis sel­ber kann man schön ein­keh­ren und die auf dem Weg ver­lo­re­nen Ka­lo­ri­en zu­rück­ge­win­nen.

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