VIET­NAM

Schweizer Familie - - WISSEN -

Der ers­te Mai ist tra­di­tio­nell der Fei­er­tag der Ge­werk­schaf­ten und der Ar­bei­ter­be­we­gung. 1968 ge­sel­len sich in Zü­rich jun­ge Leu­te bei, zum Gut­teil wohl Aka­de­mi­ker. Sie pro­tes­tie­ren ge­gen den Viet­nam­krieg und die Ame­ri­ka­ner, die als Ko­lo­ni­al­macht mo­der­nen Stils Na­palm vom Him­mel reg­nen las­sen. Dem Viet­nam­krieg gilt die Gross­em­pö­rung der 68er. Auf dem Fo­to frei­lich do­mi­niert ei­ne Fi­gur aus Süd­ame­ri­ka: Che Gue­va­ra. Er ist der be­lieb­tes­te Re­vo­lu­tio­när der 68er – weit vor Ho Chi Minh, An­füh­rer der kom­mu­nis­ti­schen Nord­viet­na­me­sen. Che ist, was man «Iko­ne» nennt: ein gut aus­se­hen­der Mann mit Bart und Be­ret, der ewig ju­gend­lich bleibt und in der Re­al­po­li­tik kei­ne Feh­ler ma­chen wird. Weil er näm­lich schon 1967 in Bo­li­vi­en exe­ku­tiert wur­de.

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