BRIEF­MAR­KEN.

Schweizer Familie - - EDITORIAL -

Viel­leicht kann ich sie teu­er ver­kau­fen? Hoff­nungs­froh hol­te ich den ver­staub­ten Ak­ten­kof­fer mit den Brief­mar­ken aus dem Kel­ler und trug die Samm­lung auf die Re­dak­ti­on. Dort zeig­te ich den Schatz stolz mei­nem Re­dak­ti­ons­kol­le­gen Hans-mar­tin Bür­ki-spy­cher, ei­nem Kenner der Ma­te­rie. Doch der schau­te mich bloss mit­lei­dig an und mein­te: «Ganz hübsch, aber heu­te nichts mehr wert!» Da­bei hat­te mei­ne Gross­mut­ter die Samm­lung einst lie­be­voll für mich er­stellt und viel Geld aus­ge­ge­ben für die lie­gen­de Hel­ve­tia und die Tell­mar­ken in drei Far­ben. Doch die Zei­ten, als Schwei­zer Mar­ken sam­mel­ten und der Han­del flo­rier­te, sind längst vor­bei. Scha­de, fin­det Re­dak­tor Hans-mar­tin Bür­ki-spy­cher. Denn Brief­mar­ken er­zäh­len die Ge­schich­te der Schweiz. Le­sen Sie ab

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