Flug­cha­os trifft Swiss be­son­ders . . .

SonntagsZeitung - - WIRTSCHAFT -

Schweiz dürf­ten es rund 1000 Flü­ge mehr pro Tag wer­den. Schon bald dürf­ten laut ei­nem Worst-ca­se-sze­na­rio Flü­ge mit ei­ner Ver­spä­tung von mehr als 15 Mi­nu­ten der Stan­dard sein. Dass das nicht aus der Luft ge­grif­fen ist, zei­gen auch Zah­len der Swiss: In die­sem Som­mer hat­te je­der vier­te Flug mehr als 15 Mi­nu­ten Ver­spä­tung.

Ei­ne bal­di­ge Bes­se­rung ist nicht wirk­lich in Sicht. «Die der­zei­ti­ge Si­tua­ti­on in Eu­ro­pa hin­sicht­lich Pünkt­lich­keit kann kurz­fris­tig nicht ge­löst wer­den», sagt et­wa Swiss-spre­che­rin Ka­rin Mül­ler. Aber man un­ter­neh­me ge­mein­sam mit den Part­nern Flug­ha­fen Zü­rich und Sky­gui­de al­les, um für Ent­las­tung zu sor­gen. Flug­ha­fen-spre­che­rin Son­ja Zöch­ling prä­zi­siert: Im kom­men­den Jahr ge­be es zu­sätz­li­che Roll­we­ge, die es Flug­zeu­gen er­mög­lich­ten, schnel­ler die Lan­de­bahn zu ver­las­sen und so­mit für die fol­gen­de Ma­schi­ne frei­zu­ge­ben und die Start­rei­hen­fol­gen zu op­ti­mie­ren. Aber auch Zöch­ling sagt: «Wenn die Flug­si­che­run­gen in Eu­ro­pa nach wie vor so gros­se Per­so­nal­eng­päs­se ha­ben, wird das wohl wie­der zu Ver­spä­tun­gen füh­ren. Als Flug­ha­fen­be­trei­be­rin kön­nen wir die­se Fak­to­ren nicht be­ein­flus­sen.»

Ver­spä­tun­gen kön­nen ganz schön ins Geld ge­hen

Im­mer­hin: Schaut man sich die durch­schnitt­li­che Ver­spä­tung bei der Swiss im eu­ro­päi­schen Ver­gleich an, steht die Air­line mit 15,6 Mi­nu­ten bes­ser da als die Kon­kur­renz. Nur Ibe­ria schlug sich in der von Eu­ro­con­trol un­ter­such­ten

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