Steu­er­pra­xis bei Be­zug von 3. Säu­le ist un­ter­schied­lich

SonntagsZeitung - - GELD -

Oft wird ge­ra­ten, 3.-Säu­le-gel­der ge­staf­felt zu be­zie­hen. Da­mit spa­re man Steu­ern, heisst es. Stimmt das im­mer?

Das Spa­ren im Rah­men der Säu­le 3a wird zwar von Bund und Kan­to­nen mit­tels Steu­er­s­par­an­rei­zen ge­för­dert. Die Be­steue­rung bei der Aus­zah­lung ist aber Sa­che der Kan­to­ne. Da­bei gibt es von Kan­ton zu Kan­ton enor­me Un­ter­schie­de. Ei­ner­seits sind die Steu­er­be­trä­ge, die beim glei­chen Ka­pi­tal­be­zug an den Fis­kus ab­zu­lie­fern sind, je nach Kan­ton deut­lich hö­her oder tie­fer. An­der­seits ist bei der Be­zugs­pla­nung zu prü­fen, ob der Wohn­kan­ton die Vor­sor­ge­gel­der pro­gres­siv be­steu­ert und wel­che Steu­er­pra­xis beim ge­staf­fel­ten Be­zug an­ge­wandt wird. In der Re­gel zahlt es sich aus, Vor­sor­ge­gel­der ge­staf­felt zu be­zie­hen. Nicht in al­len Kan­to­nen aber funk­tio­niert die­se Stra­te­gie. Ich ra­te, den Be­zug von 3.-Säu­le­gel­dern wie die üb­ri­ge Pen­sio­nie­rungs­pla­nung früh­zei­tig auf­zu­glei­sen und ab­zu­klä­ren, wel­che Steu­er­pra­xis im Wohn­kan­ton zur An­wen­dung kommt.

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